In den Vereinigten Staaten testet Google Video-Chats mit Ärzten anzubieten. Diese werden angeboten, wenn der Nutzer nach Krankheitsbildern im Internet sucht.

 

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Ihr habt sicherlich auch schon bei harmloseren Krankheiten wie einer Erkältung oder ähnlichem die Google-Suche angeworfen, um entsprechende Hausmittel zur Linderung der Leiden ausfindig zu machen. Neben Tipps gegen „einfacheren“ Krankheiten findet man auf einschlägigen Portalen auch Hilfegesuche zu heftigeren Problemen.

Vor allem in den USA dürften Suchanfragen zu solchen Themen weitaus häufiger getätigt werden, da die dortige Versorgung durch Krankenkassen kostspieliger und komplizierter ist. Teilweise befinden sich US-Amerikaner zwischen der Kluft des Gesundheitsfürsorgeprogramms für Einkommensschwache sowie der Privatversicherung und sind somit nicht versichert. Mitunter deshalb verfügen 45,7 Millionen Bürger der Vereinigten Staaten über keine Krankenversicherung.

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Google bietet bei der Suche nach Krankheitsbildern ein Arztgespräch per Videochat an

Quelle: Reddit
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Jedoch sind unter diesen 45,7 Millionen US-Bürgern auch solche, die sich einen Arztbesuch ohne Privatversicherung ohne Weiteres leisten können und die Kosten der Privatversicherung einsparen möchten. Für beide Gruppen bietet das Internetunternehmen Google aus Mountain View bei der Suche nach Krankheitsbildern nun Video-Chats mit Ärzten an. Dies berichtet ein Nutzer der Plattform Reddit, der Suchmaschinenriese bestätigte dies.

Der Dienst ist Teil der geplanten Helpout-Plattform von Google, die im Endstadium zu allen Lebenslagen Ratschläge durch Experten geben können soll. Bis dato beschränkt sich das Angebot nur auf die ärztliche Videoberatung und zusätzlich nur wenige Nutzer, die diese vorgeschlagen bekommen. Während des Tests sind die Video-Chats mit Ärzten noch kostenlos, später werden hierfür Gebühren fällig. Beziffert werden die Kosten mit zwei US-Dollar pro Minute.

Ob und wann die Dienstleistung von Google auch in Deutschland starten wird, ist nicht bekannt.

Quelle: Venturebeat, Engadget, via TechStage