Google Views: Photospheres in Google Maps integriert

Daniel Kuhn

Die Vernetzung einzelner Google-Dienste geht weiter: Heute sind Google Maps und Photosphere den heiligen Bund unter dem Namen Google Views eingegangen und ermöglichen fortan, dass die erstellten 360 Grad-Panoramen direkt vom Smartphone in das Kartenmaterial integriert werden können.

Google Views: Photospheres in Google Maps integriert

Als Google Maps vor einiger Zeit um die Street View-Ansicht erweitert wurde, war die Begeisterung (abgesehen von einigen geistig verpixelten Zeitgenossen) groß: Endlich konnte man auf dem heimischen Display vergangene Urlaubsorte oder die Straße, in der man aufgewachsen ist, nochmals besuchen; oder aber in die Ferne schweifen und zukünftige Reiseziele auskundschaften. Das einzige Problem dabei: Das Bildmaterial ist nicht immer auf dem aktuellsten Stand.

Als mit Android 4.2 Photosphere vorgestellt wurde, lag es nahe, dass die damit erstellten 360 Grad-Panoramen irgendwann in Google Maps integriert werden, um einerseits neues, nutzergeneriertes Bildmaterial zu bekommen, zum anderen um auch Orte abzudecken, an die die Street View-Autos nicht hinkommen. Nun ist es so weit, Google hat mit Views genau dieses Feature gestartet: Photospheres können nun direkt vom Smartphone an Google Maps gesendet werden, wo sie ab sofort auch in der Web-Ansicht gezeigt werden. Zudem gibt es eine eigene Views-Seite, auf der die Photospheres gesammelt bewundert werden können.

google-views-web-page

Voraussetzung ist allerdings, dass die Photospheres tatsächlich 360 Grad betragen und natürlich mit einem Geotag versehen sind. Da es trotz überarbeiteter Photosphere-Funktion in Android 4.3 noch nicht so leicht zu sein scheint, gute Kugelpanoramen zu erstellen, hat Google zudem ein nützliches Video-Tutorial veröffentlicht.

Kurz zusammengefasst ist es wichtig, das Smartphone dicht am Körper zu halten, während man sich dreht. Zudem sollte man jeweils eine Runde pro Ebene drehen und das Smartphone nicht wahllos hoch und runter heben, da ansonsten der Winkel zu stark verändert wird — somit können die ärgerlichen Stitching-Fehler weitestgehend verhindert werden.

Quelle: Google Lat Long [via Mobile Geeks und Android Central]

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