Google will weltweit kostenloses Internet per WLAN anbieten

Andreas Floemer 12

Anfang Juni hatte Google-Boss Larry Page mit Sidewalk Labs ein neues Projekt angekündigt, mit dem unter anderem das Ziel verfolgt werden soll, die Lebensqualität in Städten zu erhöhen. Details zu konkreten Lösungen gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Jetzt aber hat Google ein erstes großes Projekt enthüllt: den Aufbau von kostenlosen Highspeed-WLAN-Netzwerken in Städten weltweit.

Google will weltweit kostenloses Internet per WLAN anbieten

Schnelles, kostenloses WLAN: New York macht den Anfang

Sidewalk Labs hat angekündigt, zwei Unternehmen übernommen zu haben, die bereits mit dem Aufbau eines großen WLAN-Netzes in New York City mit der Initiative LinkNYC begonnen haben. Die beiden Unternehmen, Control Group und Titan, haben sich zur Aufgabe gemacht, öffentliche Münztelefone in kostenlose WLAN-Hubs umzubauen. Dieses Vorhaben wird nun unter dem Dach der Sidewalk Labs im Boot fortgeführt – in Zusammenarbeit mit Qualcomm und Comark. Finanziert werden soll das Gratis-WLAN durch Werbeanzeigen auf den Internet-Knotenpunkten.

Die aus der Fusion der Unternehmen entstandene Firma mit dem neuen Namen Intersection (auf Deutsch: Kreuzung) wird aber nicht nur ausgediente Telefone für den Aufbau einer WLAN-Infrastruktur setzen, sondern auch weitere öffentliche Punkte wie beispielsweise Bushaltestellen und andere öffentliche Einrichtungen setzen, um bis zu 10.000 Internet-Hotspots zu erschaffen.

Ziel sei es, so Sidewalk Labs-Chef Dan Doctoroff, Städte zu vernetzten Orten zu machen, an dem überall schnelles Internet bereitstehe, um so beispielsweise rasch Verkehrsverbindungen oder Wegstrecken aufzurufen oder auch Informationen über städtische Einrichtungen und Angebote und mehr zu erhalten. Der Aufbau einer Internet-Infrastruktur sei einer der Grundpfeiler für weitere Projekte der Sidewalk Labs.

Der Ausbau des Gigabit-Internets in New York sei zudem erst der Anfang. Langfristig plane man Städte weltweit mit schnellem Internet zu versorgen. Bislang könnte man indes noch keine konkreten Angaben zu weiteren Plänen machen, denn hier haben die verantwortlichen Stadtverwaltung das letzte Wort. Allerdings sei man guter Dinge, denn das New Yorker Projekt besitze eine hohe Strahlkraft, dem andere Städte mit Sicherheit nacheifern möchten.

Quelle: Intersection, Wired, via 9to5Google

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