Googles Lieferdienst: 500 Millionen Dollar für den Ausbau (Gerücht)

Martin Malischek

In ausgewählten amerikanischen Städten können Nutzer über den Google-Lieferdienst „Google Shopping Express“ Waren aus örtlichen Geschäften beziehen. Gerüchten zufolge soll der Suchmaschinenriese seinen Dienst mit einer Summe von 500 Millionen US-Dollar ausbauen wollen.

Googles Lieferdienst: 500 Millionen Dollar für den Ausbau (Gerücht)

Der Dienst steht in den Vereinigten Staaten in direkter Konkurrenz mit dem Amazon-Dienst „Amazon Fresh“. Dieser ist jedoch bisher nur in Kalifornien verfügbar.

Googles Boten liefern bereits unter anderem in San Francisco, Los Angeles und New York. Pro Geschäft wird eine Gebühr von 4,99 US-Dollar fällig, für den Einkauf bei den jeweiligen Händlern soll der Suchmaschinenriesen laut Re/code einen einstelligen Prozentbetrag erhalten.

Google Shopping Express: Lieferung noch am selben Tag

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Die Lieferung erfolgt, wie beim Konkurrenzservice von Amazon, noch am selben Tag. Unter den verfügbaren Shops finden sich beispielsweise Staples, Toys ‚R‘ us und Whole Foods.  Um die Suche nach Produkten in Amerika bei Google attraktiver zu gestalten, soll laut Re/code eine halbe Milliarde Dollar in die Hand genommen werden, damit ganz Amerika durch den Dienst beliefert werden kann.

Wie Google damit Amazon ausstechen möchte, ist einfach: Erscheint bei allen Produkten der Suchanfrage die Angabe „sofort lieferbar mit Google Shopping Express“ könnte das Unternehmen aus Mountain View Nutzern einen erheblichen Mehrwert bieten, dort die entsprechenden Produkte zu suchen. Weiter sei eine Bestell-Flatrate, ähnlich wie Amazons Prime, angedacht, mit welcher die Gebühr pro Shop entfallen soll. Stattdessen zahlen Nutzer einen monatlichen Betrag.

Der Google Shopping Express-Leiter Tom Fallows widersprach den Gerüchten nicht. Man könne laut ihm davon ausgehen, dass das Unternehmen viel Geld in den Service investiere.

via heise & TalkAndroid, Quelle: Re/code
Artikelbild via shutterstock

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