Kurios: Google stuft „Google.com“ als gefährliche Webseite ein

Tuan Le

Google, unser Freund und Helfer: Seit einiger Zeit gibt es ein nützliches Tool aus Mountain View, mit dem Nutzer bestimmte URLs dahingehend überprüfen können, ob sie zu sicheren Webseiten führen oder nicht. Kurioserweise hat Google vor kurzem die hauseigene Webseite Google.com als „teilweise gefährlich“ eingestuft - schon wieder.

Das Internet ist ein riesengroßer Spielplatz, der allerdings auch einige ziemlich dunkle Ecken enthält. Damit gerade die weniger technisch versierten Nutzer von diesen möglichst nichts mitbekommen, hat Google sich so einiges einfallen lassen. Webseiten, die offenkundig Malware oder dubiose Phishing-Angebote beinhalten, werden dementsprechend etwa vom Chrome Browser automatisch gesperrt: Der Nutzer wird statt auf die eigentliche Seite zu einem roten Overlay weitergeleitet, wo mit eindringlichen Worten davor gewarnt wird, sich weiterhin auf der jeweiligen Seite herumzutreiben.

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Nun dürfte Google in der Vergangenheit schon des Öfteren aufgrund von Beschwerden etwaiger Webseiten-Betreiber festgestellt haben, dass dieses Warnsystem nicht unbedingt zuverlässig funktioniert. In Foren zum Beispiel kann es schließlich durchaus passieren, dass zwar nicht die Webseiten-Betreiber selbst, dafür aber einige Nutzer mit Malware-Downloads für Risiken sorgen und dementsprechend wäre es fahrlässig, gleich den Zugang zur gesamten Webseite zu blockieren.

Google Transparenzbericht: Zuverlässigkeit ausbaufähig

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Eine andere Lösung zur Förderung der Sicherheit der Nutzer stellt der Google Transparenzbericht dar. Hierbei handelt es sich um eine dedizierte Webseite, auf der Nutzer verdächtige URLs eingeben können. Google wertet daraufhin aus, inwiefern die jeweilige Webseite Risiken für den Nutzer beinhaltet. Nun wird es interessant: Auf Reddit haben einige Nutzer beobachten können, dass die URL „Google.com“ von dem Transparenzbericht als schädlich eingestuft wird. Unter anderem heißt es, dass die Webseite möglicherweise die Daten der Nutzer stiehlt - das dürfte besonders bei Kritikern von Googles Umgang mit Nutzerdaten für ein amüsiertes Lächeln gesorgt haben.

Bei genauerer Überlegung ist es gar nicht mal so verwunderlich, dass Googles eigener Algorithmus die Suchmaschinenseite als zum Teil gefährlich einstuft. Zahlreiche illegale Suchergebnisse dürften mitunter auch auf schädliche Software verlinken. Gewollt ist das aber sicherlich nicht - tatsächlich kam dies im vergangenen Jahr bereits einmal vor und wurde von Google kurz darauf behoben. Während mittlerweile Google.com wieder als ungefährlich eingestuft wird, wird beispielsweise GitHub.com - eine Plattform für Software-Entwicklungsprojekte - weiterhin als teilweise gefährlich eingestuft, obwohl gerade Android-Entwickler darüber ihre aktuellen Projekte mit anderen Teilen.

Letzten Endes gilt es weiterhin, den gesunden Menschenverstand zu gebrauchen - nicht jede Seite, vor der Google warnt, ist unbedingt wirklich gefährlich. Umgekehrt sollte man von manch dubiosen Angeboten auch ganz ohne Sicherheitswarnung lieber Abstand nehmen.

via WinFuture

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