Muskie, Walleye und Taimen: Google arbeitet an drei Pixel-Nachfolgern

Rafael Thiel

Offenbar findet Google durchaus Gefallen daran, eigene Smartphones zu bauen. Einem Gerücht zufolge plant das Unternehmen für das laufende Jahr insgesamt drei Neuvorstellungen. Erste Details zu den Nachfolgern des Pixels sind bereits durchgesickert.

Das Pixel sowie das Pixel XL waren zwar keine Kassenschlager, erfreuen sich aber doch einer zufriedenen Anhängerschaft. Sogar nach den Vorstellungen des Mobile World Congress 2017 gelten die Google-Phones weiterhin als das Maß der Dinge. Womöglich wird erst das in Kürze erscheinende Samsung Galaxy S8 daran etwas ändern. Bis auf Weiteres müssen sich ambitionierte Android-Smartphones aber noch am Pixel messen lassen. Kaum verwunderlich also, dass Google bereits an neuen Modellen arbeitet – und sich bei der Vergabe der Codenamen traditionell von der aquatischen Welt inspirieren lässt.

Muskie und Walleye sind die neuen Pixel und Pixel XL

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Da wären zuvorderst die sogenannten „Muskie“ und „Walleye“. Zu Deutsch sind das der „Muskellunge“ und der „Glasaugenbarsch“, auch „Amerikanischer Zander“ genannt – #funfact, oder so. Denn weitere Details sind nicht bekannt. Es ist davon auszugehen, dass Google wieder ein größeres und ein kleineres Smartphone lancieren wird. Die Kollegen von Android Police gehen davon aus, dass der Glasaugenbarsch der direkte Nachfolger des handlicheren Pixels sein könnte. In dem öffentlichen Android Open Source Project wurde immerhin bereits ein „Walleye“ genanntes Gerät gesichtet.

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Taimen: Noch größer, noch mysteriöser

Darüber hinaus will Droid-Life in Erfahrung gebracht haben, dass mit „Taimen“ ein weiteres Smartphone in der Mache ist. Dieses soll ein größeres Display als „Muskie“ und „Walleye“ besitzen. Das passt insofern, als dass Taimen, selbstredend auch ein Fisch und auf Deutsch identisch geschrieben, über eine vergleichsweise große Körprermasse verfügen. In der Vergangenheit griff Google bei der Gestaltung der Codenamen für größere Geräte schon auf dazu passende Lebewesen zurück: So war etwa das Nexus 10 zuvor als „Mantaray“ (zu Deutsch: „Teufelsrochen“) bekannt. Auch das durchaus gigantisch anmutende Nexus 6 wurde intern „Shamu“, also „Killerwal“, genannt.

Google Pixel mit Vertrag bei der Telekom *

Ob es sich bei „Taimen“ nun um ein Tablet á la Nexus 7 handelt oder eine Art Pixel XXL, bleibt erstmal unklar. Möglicherweise probiert Google auch völlig neue Technologien aus, etwa jene aus Project Tango. Bis zum Release der genannten Modelle dürfte es aber ohnehin noch eine Weile dauern. Vermutlich wird Google wie die vergangenen Jahre auch erst im Herbst mit neuer Hardware aufwarten.

Quelle: Android Police (2), Droid-Life

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