Ein kleines Produktfeuerwerk hat Google heute auf der Bühne im kalifornischen San Francisco gezündet: Neben dem Nexus 6P und Nexus 5X stellte der Suchmaschinenkonzern wie erwartet auch das Pixel C vor – ein neues Android-Tablet mit 10,2 Displaydiagonale, das erstmals komplett von Google selbst entworfen wurde und dank abnehmbarer Tastatur auch als echtes Arbeitstier eine gute Figur machen soll. 

 

Pixel C

Facts 
Pixel C
Google Nexus-Event: Pixel C Tablet vorgestellt

Mit dem Pixel C wirft Google sowohl dem Microsoft Surface als auch dem neuen iPad Pro den Fehdehandschuh hin und bringt ebenfalls ein Tablet heraus, das vor allem auf den Produktiveinsatz abzielt. Trotz unverkennbarer Namensverwandtschaft zum Chromebook Pixel kommt auf dem Pixel C aber kein Chrome OS zum Einsatz, sondern Android 6.0 Marshmallow. Die Ähnlichkeiten zu Googles 2013 vorgestellten Edel-Chromebook enden dennoch nicht bei der Bezeichnung, sondern ziehen sich auch durch das Äußere des Pixel C: Selbst die charakteristische Ladeleiste auf der Rückseite, die in Googles Konzernfarben gehalten ist und beim Chromebook Pixel über den Akkustand informierte, findet sich beim Pixel C.

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Überhaupt ist Google sehr stolz auf das Design seines neuen Produktiv-Tabs, da der Internetgigant während der Vorstellung mehrmals betonte, dass es das erste komplett selbst von Google entworfene Tablet sei. Größtes Alleinstellungsmerkmal des Pixel C ist aber ohne Zweifel der magnetische Verschluss, mit dem die optionale Bluetooth-Tastatur ans 10,2-Zoll-Tablet angeschlossen wird. Damit lässt sich die Tablet-Einheit nach Belieben anwinkeln – ganz so, wie man es vom Display eines Notebooks kennt.

Unter der Haube werkelt der NVIDIA Tegra X1, der in Kombination mit einer Maxwell GPU und 3 GB LPRDD4 RAM ausreichend Leistungsreserven bereitstellen sollte. Wahlweise gibt es 32 oder 64 GB an internem Speicher, über den integrierten USB Typ C-Anschluss lässt sich das Gerät aufladen und Daten auf das Pixel C transferieren. Das 10,2 Zoll in der Diagonale messende Display bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.800 Pixeln, was in einer Pixeldichte von 308 ppi resultiert. Mit maximal 500 nits ist der Bildschirm außerdem besonders hell.

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Googles Pixel C: Kein billiges Vergnügen

Laut Google soll das Pixel C pünktlich zur Weihnachtszeit in den Handel kommen – zumindest in den USA. Ein billiges Vergnügen wird das schicke Tablet aber nicht: Mit 499 US-Dollar schlägt das Modell mit 32 GB Speicher zu Buche, die Variante mit 64 GB Datenspeicher kostet gar 599 US-Dollar. Für das optionale Keyboard müssen zusätzlich 149 US-Dollar auf den Tisch geblättert werden.

Ob und wann das Pixel C auch nach Deutschland kommt, bleibt vorerst unklar. Wir halten euch aber auf dem Laufenden, sobald es Neues zu verkünden gibt.

Quelle: Android Police

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