Sammelklage gegen Google aufgrund von Android-Verträgen

Martin Malischek

Seit der Apple-Klage gegen Samsung wurden Details über die MADA-Verträge bekannt, welche vorschreiben, in welchem Umfang Google-Apps aufgrund bestimmter Bedingungen vorinstalliert sein müssen. In Amerika reichten mehrere Endverbraucher und Hersteller nun eine Sammelklage gegen den Suchmaschinenriesen ein.

Möchte ein Hersteller bestimmte Applikationen wie beispielsweise YouTube oder den Play Store auf seinen Smarpthones vorinstallieren, müssen sie dem Mobile Application Distribution Agreement (kurz MADA) zustimmen.

Das besagt, dass beispielsweise die Suche von Google voreingestellt sein und auch als Standardapplikation für Suchen herhalten muss. Laut den Klägern soll Google damit gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen. Sie fordern die Unterlassung dieser Forderungen und eine finanzielle Entschädigung.

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Google selbst antwortete gegenüber Re/Code, dass die jeweiligen Hersteller Android frei nutzen könnten, eben ohne die vorinstallierten Applikationen von Google. Natürlich würde man aber mit einem Gerät ohne dem Play Store viele Nutzer verärgern.

Mit der MADA-Vereinbarung soll Google sein Monopol im Markt weiter schützen und ausbauen wollen.

Quelle: Re/Code
Artikelbild via shutterstock

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