Uptime: Neue YouTube-App kommt exklusiv aufs iPhone

Kaan Gürayer 1

Wer meint, Google würde als treibende Kraft hinter Android das iPhone links liegen lassen, der irrt sich gewaltig. Neustes Beispiel der unausgesprochenen Liebe ist „Uptime“ – eine exklusive iPhone-App, mit der man gemeinsam YouTube-Videos anschauen kann. Android-Nutzer schauen bislang in die Röhre. 

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„Uptime“ ist das Ergebnis von Googles bekannter 20-Prozent-Politik. Die Mitarbeiter des US-Konzerns dürfen ein Fünftel ihrer Arbeitszeit anderen Projekten widmen, die nichts mit ihrem eigentlichen Aufgabenfeld zu tun haben. Aus der 20-Prozent-Regel sind unter anderem so namhafte Produkte und Services wie Google Mail, Google News oder AdSense entstanden. Ganz so produktiv wie die anderen 20-Prozent-Projekte ist „Uptime“ zwar nicht – die App könnte aber die Art und Weise, wie wir YouTube-Videos anschauen, revolutionieren.

Statt die Lieblingsvideos auf YouTube weiterhin alleine anzuschauen, ermöglicht „Uptime“ das gemeinsame Gucken mit Familie, Freunden und allen anderen, die die App auf ihrem iPhone installiert haben. Zusätzlich ist es möglich, sich in Echtzeit mit anderen „Uptime“-Nutzern über das gerade abgespielte Video zu unterhalten, besondere Videos zu sammeln und zu teilen und Videoempfehlungen von den Leuten zu erhalten, mit denen man auf „Uptime“ befreundet ist oder denen man folgt. Eine Mischung aus YouTube, Pinterest und Facebook, wenn man so will.

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„Uptime“: Zunächst exklusiv für das iPhone

Aktuell ist „Uptime“ lediglich für das iPhone erhältlich und auch nur in den USA. Wer nicht warten möchte, bis die App auch in Deutschland angeboten wird, kann sich unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Download von iOS-Apps aus dem US-App-Store anschauen: iPhone-Apps aus dem US-App-Store downloaden, so gehts

Ob und wann „Uptime“ auch für Android veröffentlicht wird, steht derweil noch in den Sternen. Vermutlich schaut sich Google zunächst den Erfolg auf der Apple-Plattform an und entscheidet dann spontan, ob sich der Aufwand einer Portierung lohnt.

via 9to5Mac

 

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