Ein modernes Gewand gepaart mit dem hauseigenen Assistenten haben nicht ausgereicht, um Allo gegen WhatsApp, Facebook Messenger und Co. bestehen zu lassen. Der größte Kritikpunkt kann aber wohl in Kürze ad acta gelegt werden: Offenbar arbeitet Google an einer Desktop-Version des ambitionierten Messengers.

 

Google Allo APK

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Google-Allo-Desktop-Safari-Teaser

Bis dato mutet Allo fast schon als zwei Jahre altes WhatsApp an – meint: Der Messenger ist ausschließlich mobil und nur auf einem Gerät nutzbar. Dieser Ansatz ist im heutigen Kontext natürlich veraltet. Das merkte irgendwann auch WhatsApp und lancierte den eigenen Pseudo-Web-Dienst. Zuletzt sah das sogar Threema ein und veröffentlichte einen eigenen Web-Dienst. Längst überfällig also, dass Google nachzieht.

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Der Google-Entwickler Nick Fox veröffentlichte jetzt einen Screenshot, der Allo auf dem Desktop zeigt. Demnach befinde sich die Version noch in „früher Entwicklung“, wirkt aber durchaus schon brauchbar. Es hat den Anschein, dass Allo im Screenshot im Apple-Browser Safari ausgeführt wird. Das lässt den Schluss zu, dass es sich nicht um eine eigenständige Desktop-App handelt, sondern lediglich eine Web-Version.

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Google Allo: Endlich ein Messanger von Dauer?

Google und seine Kommunikationsdienste sind mittlerweile schon fast ein running gag der Branche. Eine langfristige Strategie ist nicht ersichtlich; vielmehr scheint der Konzern je nach Lust und Laune neue Plattformen aus dem Boden zu stampfen, alte Apps einzustellen und bisweilen auch willkürlich mit Namen zu jonglieren – zuletzt erfuhr der Messenger eine spontane Namensänderung und ist ab sofort als Android Messages im Play Store auffindbar. Demzufolge ist das natürlich ein begrüßenswerter Schritt seitens Google, Allo weiter zu öffnen und synchrones Messaging mit mehreren Geräten zu erlauben.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht bekannt, wann Allo für den Desktop offiziell erscheint. Denkbar ist eine Präsentation auf der Google I/O im Mai. Ob das ausreicht, um Allo gegenüber WhatsApp und Co. konkurrenzfähig zu machen, bleibt wohl abzuwarten.

Quelle: Nick Fox @Twitter via Liliputing