Nachdem Hewlett Packard sich weitgehend aus dem Tablet- und Smartphone-Markt zurückgezogen hat, hatte der Elektronikhersteller mit schweren Einbußen zu kämpfen. Wie jetzt bekannt wurde, mussten aufgrund sinkender Einnahmen 34.000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

Mit der Übernahme von Palm wollte HP zurück ins Mobilfunkgeschäft, konnte jedoch keinen Erfolg verzeichnen. Kurz darauf stellte man die Smartphones mit dem dazugehörigen webOS ein. Aus den 127 Milliarden Dollar Umsatz im Jahr 2011, sind mittlerweile nur noch 112 Milliarden verblieben (2013). Das Unternehmen kündigte deshalb an, 29.000 Mitarbeiter zu entlassen. Gehen mussten letztenendes jedoch 34.000 Angestellte, für die das Unternehmen 4,1 Milliarden Dollar Rücklagen für Abfindungen, sowie der Neustrukturierung des Unternehmens bereitgehalten hat.

Insgesamt beschäftigt der Konzern 331.000 Personen. Außerdem wurde auf die sinkenden Umsatzzahlen reagiert und der Hersteller und Vertreiber von Hardware kündigte an, sich im Smartphone- und Tabletmarkt neu positionieren zu wollen. Unter Anderem wird hierbei auf das mobile Betriebssystem von Microsoft und Google zurückgegriffen. Auf das von Palm gekaufte webOS verzichtet der Hersteller bisweilen.

Quelle: t3n