HP: Notebook-Akku-Rückrufaktion auf über 100.000 Stück erweitert

Peter Hryciuk

HP erweitert die Notebook-Akku-Rückrufaktion vom Juni 2016 um neue Geräte und Akkus, die potenziell gefährlich sein können. Besitzer von HP-Notebooks können mit einem Programm überprüfen, ob das eigene Gerät betroffen ist.

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HP-Notebooks: Rückrufaktion wegen Brand- und Explosionsgefahr

Defekte Akkus sind gefährlich, das hat der Skandal um das Galaxy Note 7 von Samsung ganz deutlich gezeigt. Bei Notebook-Herstellern sind Rückrufaktionen schon sehr häufig vorgenommen, wurden aber nie so deutlich in den Fokus gerückt, da es keine großen Vorfälle gab. Mitte 2016 hat HP eine Rückrufaktion für Notebook-Akkus gestartet. Damals waren ungefähr 40.000 Stück betroffen. In diesem Jahr wird die Aktion erweitert und es sollen über 100.000 potenziell gefährliche Akkus im Umlauf sein.

Besitzer von bestimmten HP-und Compaq-Notebooks sowie Geräten der Serien HP ProBook, HP ENVY, Compaq Presario und HP Pavilion sind von dem Problem betroffen und sollten unbedingt die Sicherheit der Akkus anhand der Seriennummer überprüfen. Die betroffenen Geräte wurden weltweit zwischen März 2013 und Oktober 2016 verkauft. Demnach könnten auch Modelle in Deutschland im Umlauf sein.

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HP hat die Sonderseite zur Notebook-Akku-Rückrufaktion aktualisiert und die neuen Informationen veröffentlicht. Passend dazu gibt es wieder zwei Möglichkeiten, um zu testen, ob das eigene HP-Gerät betroffen ist. Am einfachsten geht es mit einem kleinen Programm, welches zum Download angeboten wird. Kurz ausgeführt wird unmissverständlich dargestellt, ob der Akku betroffen ist. Beim Test unseres HP Spectre x360 war das zum Glück nicht der Fall:

HP Spectre x360 Akku-Test

Alternativ lässt sich der Akku auch manuell validieren. Dann muss man aber die Seriennummer ablesen und in ein Formular eintippen.

Sollte euer HP-Notebook einen fehlerhaften Akku besitzen, sollte die Nutzung unverzüglich eingestellt und Ersatz geordert werden. Alle Details dazu findet ihr auf der Sonderseite zur Rückrufaktion direkt bei HP.

via cnet

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