Nun hat es auch das HP Omni 10 zu uns geschafft. Es ist neben dem Asus Transformer Book T100 und dem Dell Venue 11 Pro eines der interessantesten 10,1 Zoll Windows 8.1 Tablets, da es nicht nur mit dem stärkeren Bay Trail Prozessor ausgestattet wurde, sondern auch hier Microsoft Office 2013 mitgeliefert wird. Wir haben das Tablet ausgepackt und uns einen ersten Eindruck davon verschafft.

Das HP Omni 10 macht von der Verarbeitungsqualität einen sehr guten Eindruck. Die Rückseite besteht zwar aus Kunststoff ist aber matt gehalten und liegt somit angenehm in der Hand. Verstärkt wird dieses Gefühl durch die zum Rand hin dünner werdenden Seiten. Dort befinden sich auf der Rückseite auch die Tasten für die Lautstärkeregelung, die man leider nicht so einfach findet. Damit diese nicht versehentlich gedrückt werden können, sind sie etwas eingelassen.

Alle wichtigen Anschlüsse befinden sich auf der Unterseite. Dazu gehören ein Micro USB und HDMI-Port, ein Ladeanschluss und der Slot für die microSD Karte. Darin befindet sich schon eine 8 GB große Karte, auf der die Sicherung hinterlegt ist. Eine gute Idee von HP, denn so hat man statt weniger als 10 GB freien Speicher, bei der 32-GB-Version immerhin 14,4 GB zur freien Verfügung. Zudem muss man sich um die Auslagerung der Sicherung nicht selbst kümmern. Davor schrecken viele unerfahrene Nutzer doch zurück. Allein der Kopfhöreranschluss wurde an die Seite verlegt. Wir wissen aktuell noch nicht so recht, was wir von den Anschlüssen an der Unterseite halten sollen. Wirkt auf den ersten Blick etwas unpraktisch.

Verbaut ist an der Front ein 10,1 Zoll großes TFT-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln. Die Darstellung ist scharf aber die weißen Flächen wirken leicht gelblich. Über dem Display befindet sich 2 MP Kamera, darunter der kapazitive Windows Knopf. Auf der Rückseite findet man zudem noch eine 8-MP-Kamera. Als Prozessor ist der Intel Bay Trail Z3770 Quad Core  verbaut, der sich maximal auf 2,4 GHz übertakten kann. Damit dürfte die Leistung im Vergleich zum sonst oft genutzten Z3740 mit maximal 1,8 GHz spürbar besser sein - auch wenn man hier eine höhere Auflösung hat. Es bleibt aber weiterhin bei den 2 GB RAM.

Die Performance scheint auf den ersten Blick sehr gut zu sein. HP hält sich relativ zurück mit vorinstallierten Apps. Insgesamt wirkt das Tablet mit 652 Gramm aber etwas zu schwer, wobei wir hier auch einen größeren Akku vermuten, der für eine ordentliche Laufzeit sorgen soll. Mit dabei ist, wie oben schon erwähnt, Microsoft Office 2013 mit Word, Excel, PowerPoint und OneNote. Durch den Micro HDMI-Ausgang und Bluetooth 4.0 lässt sich das Tablet sogar als Desktop nutzen. Der große Vorteil hier ist, dass das Tablet eben nicht über den Micro-USB Anschluss aufgeladen wird, sondern über einen eigenen Port. Damit bleibt der Anschluss frei und der Akku dürfte generell schneller aufgeladen sein.

Interessanterweise kann man das HP Omni 10 aktuell beim Hersteller zum Preis von 399€ und zusätzlich 10% Rabatt bestellen (Link zum Angebot). So kommt man im Endeffekt mit dem Gutschein HPSTORE10PT auf einen sehr guten Preis für dieses doch ziemlich gut ausgestattete und vielseitige Windows 8.1 Tablet. Ob sich das in den nächsten Tagen bestätigt, erfahrt ihr natürlich im umfangreichen Testbericht. Bis dahin verbleiben wir mit unseren Unboxing und Hands-On Fotos und natürlich dem Video.

HP-Omni-10-Logo
HP-Omni-10-Logo
HP-Omni-10-Vorderseite
HP-Omni-10-Vorderseite
HP-Omni-10-mit-Box
HP-Omni-10-mit-Box
Lautstärke-Tasten-des-Omni-10
Lautstärke-Tasten-des-Omni-10
Omni-10-Bauhöhe
Omni-10-Bauhöhe
Rückseite-des-HP-Omni-10
Rückseite-des-HP-Omni-10

(Link zum YouTube-Video)

Wenn ihr Fragen, Wünsche oder andere Anmerkungen zum anstehenden Test des HP Omni 10 habt, dann könnt ihr diese natürlich gerne in den Kommentaren hinterlassen.

Was sagt ihr bisher zum HP Omni 10?