HP Z2 Mini G3: Das ist ja eine niedliche Workstation

Stefan Bubeck

Es dürfte der leistungsfähigste PC in seiner Größenklasse sein: Der Z2 Mini von HP kommt mit Intel Xeon CPU und Nvidia Quadro GPU. Ein berühmter Architekt nutzt das kleine Kraftpaket bereits in seinem Büro.

HP Z2 Mini.

Mini-Rechner sind eine interessante Geräteklasse, zahlreiche Anbieter bieten spannende Konzepte an, unter anderem Zotac, Intel (NUC) oder Apple mit seinem Mac Mini. Vor allem Letzterer wartet seit Ewigkeiten auf ein Update und steht spätestens jetzt in einem ganz schlechten Licht da, denn was HP in seinem neuesten Rechner alles auf kleinsten Raum packt, spielt in der Profiliga und deklassiert die Konkurrenz.

„Doppelt so leistungsfähig“ wie andere Mini-PCs

In einem achteckigen Gehäuse mit den Abmessungen 21,6 × 21,6 × 5,8 cm beherbergt der Z2 Mini Komponenten, die den Begriff „Workstation“ rechtfertigen, die Größe beträgt dabei aber nur rund ein Zehntel eines klassischen Workstation-Towers. HP spricht von der doppelten Leistung im Vergleich zu den Mini-PCs der Marktbegleiter.

Das Mainboard mit dem C236-Chipsatz unterstützt zahlreiche Intel Core i3/i5/i7-Prozessoren, für richtig viel Dampf kann man auch zur Variante mit Intel Xeon E3-1200v5 greifen. Bei der Grafik besteht die Option auf eine Nvidia Quadro M620 mit 2 Gigabyte Speicher.

Anschlussseitig stehen je nach Modell bis zu viermal DisplayPort, zweimal USB 3.1 (Type C) und zweimal USB 3.0 (Type A) bereit. Innen ist Platz für eine PCI-SSD (M2) und eine SATA-SSD (2,5 Zoll).

hpz2mini-2

Der Rechner lässt sich nicht nur auf den Tisch stellen, sondern auch unter diesen montieren. Wer Platz an der Wand oder hinter dem Monitor findet, kann das Gerät dank VESA-Halterung auch dort platzieren. Für das Kühlsystem wurden eigens Lüfter entwickelt, HP stellt einen geräuscharmen Betrieb in Aussicht.
Laut HP wurde der Z2 Mini insgesamt 368.000 Stunden getestet und für über 20 professionelle Softwareanwendungen zertifiziert. Darunter sind:

  • AutoCAD
  • Vectorworks
  • MicroStation
  • Inventor
  • SOLIDWORKS
  • Solid Edge
  • Revit

Als Fürsprecher konnte der aktuell zweitgrößte PC-Hersteller der Welt den US-amerikanischen Architekten Daniel Libeskind gewinnen: „Wenn wir technisch höchst komplexe architektonische Formen entwickeln, ist der Einsatz von Spitzentechnologie essentiell. Die Geschwindigkeit, in der wir entwerfen, und die Komplexität der Projekte hat im Laufe der Jahre immer weiter zugenommen. Computer wie die HP Workstations ermöglichen es, die Visionen der Designer schnell lebendig werden zu lassen.“

Klingt überzeugt und erinnert interessanterweise an die neulich getätigten Aussagen eines professionellen Video-Editors, der ganz angetan vom neuen Macbook Pro ist.

Der HP Z2 Mini wird ab Ende Dezember 2016 in Deutschland verfügbar sein. Die Preise sind noch unbekannt, in den USA wird die Einstiegsvariante voraussichtlich 699 US-Dollar vor Steuern kosten.

Quellen: HP, Computerbase

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