Notebook-Markt: Unerwartet hohes Interesse schafft Probleme

Peter Hryciuk

Einige Hersteller zeigen sich laut einem neuen Bericht überrascht von dem doch wieder aufflammenden Interesse an Notebooks und der Belebung des Marktes. Obwohl die Entwicklung sehr erfreulich ist, kommen nun Probleme auf die Hersteller zu.

Notebook-Markt: Unerwartet hohes Interesse schafft Probleme

Das Interesse an Notebooks steigt wieder

Zumindest das Interesse an Notebooks wurde endlich wieder geweckt, nachdem der PC-Markt bisher eher geschwächelt hat. Laut einem Bericht der DigiTimes erfreuen sich Hersteller wie HP oder Dell wieder über ein deutlich gesteigertes Kaufinteresse von Notebooks auf dem Markt, mit dem man bisher so leider nicht gerechnet hat. Entsprechend gering wurden die Bestellungen der Komponenten geplant, sodass es nun zu einer Knappheit von Displays, Akkus und SSDs kommen könnte.

Hersteller wie HP und Dell haben bereits die Erwartungen für dieses Jahr hochgeschraubt und mit einem kleinen Aufschwung gerechnet. Die neuen Geräte mit der flachen Bauform, einer noch höheren Leistung, aktuellen Prozessoren der 7. Generation von Intel und die gesteigerte Akzeptanz des Windows-10-Betriebssystems bringen die Interessenten nun endlich dazu, sich für den Neukauf zu entscheiden und alte Geräte zu ersetzen.

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Hersteller sichern sich bestimmte Komponenten

Damit die einzelnen Hersteller keine Probleme in der Produktion bekommen, haben viele damit begonnen, sich bestimmte Komponenten zu sichern und so zu hoffen, dass es nicht zu Verzögerungen kommt. Es besteht aber trotzdem die Gefahr, dass einige Geräte durch fehlende Komponenten nicht in ausreichender Stückzahl gebaut werden können, um den Markt zu bedienen. In dem Fall sind die Hersteller sogar bereit für Panels mehr zu zahlen, um die Produktion zu sichern.

SSDs sind sowieso schon so gefragt wie nie zuvor. In fast jedem aktuellen Notebook, 2-in-1-Tablet oder Ultrabook arbeitet der Flash-Speicher, der eine entsprechend hohe Leistung bringt, ohne zu viel Energie zu verbrauchen oder Geräusche zu verursachen. Ähnlich sieht es bei Akku aus. Einige Unternehmen haben ihre Ausrichtung verlagert und versuchen ihr Glück nun in der Automobilbranche, in der der Bedarf extrem groß geworden ist, während das Interesse bei Akkus für Notebooks abgenommen hat.

Auswirkung auf die Käufer?

Ob sich das wirklich spürbar auf die Kunden und Verfügbarkeit der Geräte auswirkt, wird sich noch zeigen müssen. Es darf auf keinen Fall eine Situation entstehen, in der die Kunden nicht die Geräte kaufen können, die gerade angesagt sind.

Quelle: digitimes via mspoweruser

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