HTC One M9: Produktion angeblich um 30 Prozent reduziert [Gerücht]

Kaan Gürayer 2

„Evolution statt Revolution“ – wollte man das HTC One M9 auf einen knackigen Catchphrase zurechtstutzen, kämen wohl diese drei Wörtchen dabei heraus. Die Kunden scheinen HTCs kleine Schritte aber offenbar nicht zu honorieren, wie ein Bericht aus Taiwan nun andeutet. Angeblich soll HTC die Bestellungen von Hardwarekomponenten für das One M9 um bis zu 30 Prozent gedrosselt haben. Grund dafür soll das geringe Kundeninteresse am neuen Topmodell sein. 

HTC One M9: Produktion angeblich um 30 Prozent reduziert [Gerücht]

Dass das HTC One M9 nicht der erhoffte Rettungsanker im Strudel sinkender Verkaufszahlen sein würde, zeigte sich bereits Anfang des Monats. So musste der taiwanische Hersteller das schlechteste Ergebnis für den Monat April seit 6 Jahren verkraften. Die Konsequenz aus den miesen Verkaufszahlen des One M9 scheint nun auf dem Fuße zu folgen, wie das Branchenmagazin DigiTimes berichtet. Um satte 30 Prozent soll HTC die Bestellungen der Hardwarekomponenten für das One M9 reduziert haben. Dabei beruft sich der Branchendienst auf Aussagen in der Zuliefererkette von HTC.

HTC One M9: Test.

Die Gründe für das geringe Kundeninteresse liegen laut DigiTimes in den mangelnden Neuerungen, die das One M9 in optischer als auch technischer Natur im Vergleich mit seinem Vorgänger bietet. Auch in unserem Test des HTC One M9 wurde ähnliche Kritik geübt. Das HTC One M9 Plus beseitigt zwar einige Kritikpunkte des regulären One M9 und bietet unter anderem ein Display mit einer WQHD-Auflösung von 2.560 x 1.540 Pixeln und einen Fingerabdruckscanner, bisher ist das Smartphone aber lediglich in China erhältlich.

Zudem soll HTC zunehmend den Druck von aufstrebenden chinesischen Herstellern wie Xiaomi, OPPO oder Huawei spüren, die es für das Unternehmen schwieriger machen, im Segment der Einsteiger- und Mittelklasse-Smartphones konkurrenzfähig zu bleiben. Zumindest im Markt der günstige Einsteiger-Tablets scheint das Unternehmen diese Probleme aber nicht zu sehen und arbeitet mit dem H7 einem Low-End-Gerät. Ob ein Einsteiger-Tablet jedoch Teil einer Strategie sein kann, die HTC zum Erfolg zurückführt, darf aber zumindest bezweifelt werden.

Quelle: DigiTimes, via: Pocketnow

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