Der taiwanische Smartphone-Hersteller HTC hat im Juli einen dramatischen Umsatzeinbruch verzeichnen müssen. Im Vergleich zum Vormonat fuhr HTC über 50 Prozent weniger Umsatz ein.

 

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Es sieht nicht gut aus für HTC: Wie dem Bilanzbericht für den Monat Juli 2014 zu entnehmen ist, brach der Umsatz gegenüber dem Vormonat um fast 52 Prozent auf 10,61 Milliarden New Taiwan Dollar ein. Umgerechnet entspricht das rund 263 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr muss das taiwanische Unternehmen somit eine deutliche Umsatzeinbuße von satten 33 Prozent verzeichnen.

Der positive Trend des letzen Quartals, in dem das Unternehmen dank des HTC One (M8) und One mini 2 mit einem Gewinn von 75 Millionen Dollar erstmals wieder schwarze Zahlen schreiben konnte, hält offenbar nicht wie erhofft an. Grund dafür dürfte aber nicht nur das schwindende Interesse an dem Flaggschiff-Smartphone sein, sondern vor allen Dingen die chinesische Konkurrenz - namentlich Xiaomi, ZTE, Huawei und OnePlus.

Schon seit einiger Zeit kursieren Gerüchte zu einem HTC One M8 mit Windows Phone-Betriebssystem im Netz, welches in naher Zukunft auf den Markt kommen dürfte. Ob das jedoch ausreicht, das Ruder noch einmal herumzureißen, ist zumindest fraglich.

Quelle: HTC via: FocusTaiwan

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