HTC One M9: Flaggschiff verkauft sich deutlich schlechter als der Vorgänger

Oliver Janko 9

HTC kämpft weiterhin mit schwachen Zahlen - dieses Mal hinsichtlich der ausgelieferten Einheiten: 4,75 Millionen Stück des HTC One M9 hat der taiwanische Hersteller bislang aus den Produktionshallen gebracht, rund 44 Prozent weniger als noch beim Vorgänger, dem HTC One M8.

Der Vergleich bezieht sich auf die ersten drei Monate nach Verkaufsstart: Während sich der Vorgänger noch durchaus anständig verkaufte, hat HTC mit dem One M9 (Test) keinen Volltreffer gelandet: Nur knapp die Hälfte an ausgelieferten Geräte im gleichen Zeitraum bedeutet im logischen Schluss natürlich auch bedeutend weniger verkaufte Geräte - eine Meldung, die sich mit den Nachrichten der letzten Wochen und Monate deckt. Schon Anfang Mai wurde bekannt, dass sich das One M9 schlecht verkauft, das Ergebnis im April war gar das schlechteste für den Monat seit sechs Jahren.

War damals noch zu hoffen, HTC würde die Kurve noch kriegen, lassen die neuen Absatzzahlen wohl nur wenig Hoffnung zu – zumal HTC auch die Produktion des Flaggschiffs angeblich schon reduziert hat. Das wirkt sich natürlich auch auf andere Zahlen aus: Der Marktwert des taiwanischen Herstellers hat sich bei rund zwei Milliarden US-Dollar eingependelt. Zum Vergleich: Das Allzeithoch des Marktwerts lag bei rund 33,8 Milliarden US-Dollar. Damit wird HTC zum Ziel von Übernahmegerüchten, unlängst wurde ASUS als potentieller Käufer gehandelt.

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Eine Lösung für das Problem dürfte schwer zu finden sein: Zwar zeigt sich HTC motiviert, das Update auf Android 5.1 für das One M9 zeitnah zu liefern, das alleine dürfte das Gerät allerdings für die breite Masse kaum interessanter machen. Vielleicht kann die etwas modifizierte Plus-Variante des Modells wieder für steigende Absatzzahlen sorgen, unbestätigten Meldungen zufolge soll das HTC One M9 Plus auch in Deutschland aufschlagen - vielleicht sogar schon im dritten Quartal des Jahres.

Quelle: DigiTimes, via Android Authority

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