Das angeschlagene Unternehmen HTC versucht immer wieder das Ruder rumzureißen. Nun soll eine erneute Umstrukturierung und eine neue Ausrichtung des Unternehmens helfen. Der CEO Peter Chou und der Vorsitzende Cher Wang verrieten der Financial Times einige interessante Pläne des Unternehmens.

 

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Das entspannte Leben des Vorsitzenden ist nun wohl vorbei. Anstatt an zwei Tagen der Woche, muss er nun sechs Tage pro Woche ran. Wang widmet sich nun mehr dem Tagesgeschäft, kümmert sich um den Vertrieb und festigt Beziehungen mit Geschäftspartnern.

Auch möchte HTC im Tablet-Geschäft mitmischen, deuteten die Vorsitzenden von HTC an. Auch über SmartWatches äußerten sich die beiden Vorsitzenden: Arbeitete man noch vor ein paar Jahren mit Microsoft an einer SmartWatch, verpasste man nun den Trend. Dabei wollen sie nicht nur ein nettes Gadget nachreichen, sondern eine SmartWatch, die das Leben der Nutzer erleichtert, sonst wird sie für den alltäglichen Gebrauch uninteressant. HTC ist zwar an einer Veröffentlichung einer solchen SmartWatch sehr interessiert, es sei jedoch ein sehr schwieriges Unterfangen, so die HTC-Bosse.

Die Tablets von HTC sollen einem ähnlichen Hintergrund unterliegen, um sich vom restlichen Markt abzugrenzen, sie möchten auf dem Markt ernste Konkurrenz machen. Vor allem nach dem schlechten Erfolg der Flyer Tablets von HTC im Jahr 2011 zog sich das Unternehmen komplett aus dem Tablet-Markt zurück.

Chou ist jedoch optimistisch. Für ein kleines Unternehmen auf diesen riesigen Markt zu überleben, sollte kein großes Problem sein, sagte der Vorsitzende. Was meint ihr? Schafft HTC den Sprung zurück mit Tablets und einer SmartWatch?

Quelle: androidcentral

Martin Malischek
Martin Malischek, GIGA-Experte.

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