HTC: VR-Brille Vive soll neues Zugpferd des Konzerns werden

Thomas Lumesberger 1

Es ist ein offenes Geheimnis: HTC hat große finanzielle Probleme. Auch auf dem diesjährigen Treffen der Anteilseigner des Konzerns wurde über das schlechte vergangene Jahr gesprochen. Dabei hat HTC-CEO Cher Wang bereits sehr für die Vive geworben und klargemacht, dass sie in der VR-Brille die Rettung für HTC sieht.

HTC: VR-Brille Vive soll neues Zugpferd des Konzerns werden

Satte 15,53 Milliarden Taiwan-Dollar Verlust hat HTC im vergangenen Jahr gemacht. Das sind umgerechnet 434 Millionen Euro. Die Netto-Einnahmen haben sich nur auf 2,35 Milliarden Taiwan-Dollar (umgerechnet 65,65 Millionen Euro) belaufen.

Obwohl HTC mit seinem neuen Spitzenmodell ein wirklich potentes Smartphone auf den Markt gebracht hat, das auch im Test des HTC 10 überzeugen konnte, scheint die finanzielle Misere des Herstellers aus Taiwan kaum ein Ende zu haben. Konkrete Verkaufszahlen zu dem neuen Flaggschiff wurden zwar nicht genannt, allerdings hat CEO-Cher Wang gesagt, dass sich das Gerät besser verkaufe als der Vorgänger One M9.

HTC Vive wird enorm wichtig

Das Zugpferd für die Zukunft soll die fortschrittliche VR-Brille HTC Vive sein, die in Zusammenarbeit mit dem Spiele-Entwickler Valve entwickelt wurde. Mit den Worten, dass eine Entscheidung nicht alle Probleme lösen werde und sie hoffe, dass die Anteilseigner weiterhin an HTC glauben, hat Wang ordentlich die Werbetrommel für die Vive gerührt.

Zugegeben, die VR-Brille des Herstellers ist den Konkurrenten deutlich überlegen und bietet als einzige die Möglichkeit, sich tatsächlich im Raum zu bewegen – trotzdem dürfte es für den strauchelnden Konzern eine harte Nuss werden, das VR-Geschäft profitabel zu machen. Dazu seien insbesondere strategische Partnerschaften notwendig, so Wang.

Um die Plattform weiter nach vorne zu bringen, wurde eine Tochtergesellschaft gegründet, die für Investoren geöffnet ist. Die größten Anteile sollen allerdings im Besitz von HTC bleiben und damit die Gesamtsituation des Herstellers verbessern.

Quelle: Golem

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HTC Vive im Test.

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