Huawei Mate 10 Pro: Dieses Smartphone kann sogar Auto fahren

Johann Philipp

Huawei stellt auf dem MWC 2018 sein Projekt „RoadReader“ vor. Dabei steuert ein Mate 10 Pro ein Auto, erkennt Objekte und weicht ihnen aus. Wann kommt die James-Bond-Technik zu uns?

Huawei Mate 10 Pro steuert Porsche.

Huawei Mate 10 Pro steuert Porsche

Ein Auto mit einem Smartphone steuern ist normalerweise keine gute Idee – außer man heißt James Bond. Im legendären 007-Film „Der Morgen stirbt nie“ liegt er auf den Rücksitzen, geschützt vom Kugelhagel seiner Verfolger, und steuert seinen Dienstwagen mit dem Handy.

Ganz so spektakulär geht es beim neuen Projekt von Huawei nicht zu, aber die Technik ist trotzdem beeindruckend: Ein Mate 10 Pro, das Flaggschiff der Marke, sitzt auf dem Armaturenbrett eines Porsche Panamera. Über die Kamera des Smartphones wird die Straße gescannt und nach Objekten abgesucht.

Dabei kann die künstliche Intelligenz, die in jedem dieser Modelle steckt, zwischen Hund und Katze, einem Ball oder einem Fahrrad unterscheiden – mehr als Tausend verschiedene Objekte kennt das System. Es lernt dabei, situationsabhängig zu handeln und die entsprechenden Fahrmanöver durchzuführen.

Huawei Mate 10 Pro macht Auto intelligent

Im Gegensatz zu anderen autonomen Fahrzeugen, die Hindernisse nur sehen, verwandelt Huawei die Luxuslimousine in ein intelligentes Auto. Es erkennt nicht nur die Umgebung, sondern interpretiert auch, was vor dem Fahrzeug passiert.

Die Technik zur Erkennung steckt im Smartphone. Die Entwickler mussten das Auto allerdings umrüsten, damit es automatisch gesteuert werden kann. Wenn das System ein Objekt erkannt hat, sendet es einen Befehl an das Auto, das dem Objekt dann ausweicht.

Mit dem Projekt will Huawei zeigen, wie leistungsstark Smartphones heute sind und vor allem die Technologie der Objekterkennung an ihre Grenzen bringen. Die KI im Smartphone ist eigentlich dafür gedacht, Objekte in Bilder zu erkennen und somit die Fotosammlung besser zu ordnen. Wann und ob das Projekt in Serie geht, ist bisher nicht bekannt.

Quelle: Huawei

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