Huawei P10 im Fokus: Neuer Porträt-Modus ausprobiert

Amir Tamannai

Mit dem P10 und dem P10 Plus hat Huawei auf dem MWC zwei neue High-End-Smartphones vorgestellt, die vor allem mit ihren, zusammen mit Traditions­hersteller Leica entwickelten, Kameras überzeugen sollen. Dazu gehört auch ein Modus, der besonders schöne Porträt-Fotos verspricht. Wir haben das ausprobiert und erklären Euch im Folgenden die verschiedenen Einstellungen.

Huaweis Neues wartet nicht nur mit frischem Design, mehr Leistung und einem größeren Akku auf, auch die Leica-Dual-Kamera wurde gegenüber dem Vorgänger noch einmal verbessert – was sich bereits im bekannten DxOMark positiv niedergeschlagen hat. Neben den nominellen Optimierungen an der Hardware ist es aber auch der neue Portät-Modus, der fotoaffine Nutzer begeistern soll.

Algorithmen, Makeup-Filter und Bokeh: Für jeden das richtige Porträt

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Rückseitig knipst das P10 mit einem 12-MP- und 20-MP-Sensor, wobei letzter Monochrom und der kleinere die Farb­aufnahmen tätigt. Vorne sorgt ein 8-MP-Modul mit großer f/1.9-Blende für besonders lichtstarke Selfies. Kombiniert mit der integrierten 3D-Gesichtserkennung sowie Algorithmen für dynamische Beleuchtung und natürliches Makeup verspricht das P10 Porträt-Aufnahmen in Studio-Qualität in jeder Situation.

Dabei gibt es mehrere verschiedene explizite Porträt-Modi, die sowohl mit der Rück- als auch der Frontkamera nutzbar sind:

Was bedeuten diese Modi? Nun, im Standard-Modus schießt das P10 Porträts wie gehabt, also ohne nennenswerte Optimierungen – wohl aber mit der standardmäßig aktivierten Gesichtserkennung, die beispielsweise beim automatischen Auslösen bei erkanntem Lächeln oder auch beim Gruppenselfie zum Einsatz kommt. Dazu gleich mehr.

Ist der Porträtmodus über den Button in der oberen Leiste aktiviert, greifen einige weitere Mechanismen, allen voran die integrierte 190-Punkt-3D-Gesichtserkennung, auf deren Basis die Kamera-Software Porträts in Echtzeit manipuliert kann. So können Porträts mit Schatten- und Lichteffekten aufgewertet und Bokeh-Effekte hinzugefügt werden – und zwar erstmals auch im Monochrom-Modus.

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Dazu dient der Button ganz unten rechts, der die „künstlerischen Effekte“ ein- oder abschaltet. Das passiert vollautomatisch, der Nutzer hat keinen Einfluss auf die Art und Intensität der Effekte. Selber regeln könnt Ihr derweil die Intensität des „Makeups“, eine dezentere und damit stimmigere Variante des alten Beauty-Modus, der in der Vergangenheit noch buchstäblich oft „zu dick auftrug“.

Und wie sehen all diese Optimierungen und Effekte im Ergebnis aus? Das seht ihr anhand von zahlreichen Testfotos, die wir geschossen haben, auf der nächsten Seite.

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