Langer Atem: Huawei will an Tablets und 2-in-1-Geräten mit Windows 10 festhalten

Kaan Gürayer

Trotz des mäßigen Erfolges möchte Huawei weiterhin an Tablets und 2-in-1-Geräten mit Windows 10 festhalten. Damit zeichnet sich auch ein Einstieg des chinesischen Herstellers in den klassischen Notebook-Markt ab. 

Auf dem MWC 2016 stellte Huawei mit dem MateBook sein allererstes Tablet mit Windows-10-Betriebssystem vor. Insbesondere das dünne und leichte Gehäuse konnte viel Lob einheimsen, die vergleichsweise schwache Akkulaufzeit und das wenig durchdachte Keyboard-Case zogen jedoch Kritik auf sich. Ein Verkaufshit wurde das MateBook Gerüchten zufolge nicht – dennoch gibt Huawei nicht auf und möchte weiterhin an Tablets und 2-in-1-Geräten mit Windows 10 festhalten.

Das gab Ada Xu, PR-Chefin des Konzerns, in einem Gespräch mit den Kollegen von WinFuture bekannt. Xu zufolge werde Huawei bald neue Tablets und 2-in-1-Geräte unter der MateBook-Marke auf den Markt bringen. Vor allem letztgenannte Kategorie lässt hellhörig werden, da sich damit ein Einstieg Huaweis in den Notebook-Markt abzeichnen könnte. Das MateBook fällt als klassisches Tablet bekanntermaßen nicht in die Geräteklasse der 2-in-1 oder Convertibles.

Bilderstrecke starten(9 Bilder)
Die Zeit ist reif: So schön könnte Huaweis Falt-Smartphone aussehen

Huawei verfolgt langfristige Ziele

Xu unterstrich außerdem, dass sich Huawei nicht von den laut Gerüchten eher schwachen Verkaufszahlen des MateBook entmutigen lasse. Vielmehr wolle das Unternehmen die Produktkategorie ausbauen und verfolge langfristige Ziele.

Aus Taiwan kommen derweil Gerüchte um einen möglichen Nachfolger des MateBook. Spekuliert wird über größere Displays zwischen 13 und 15 Zoll, stärkere Core-i-Prozessoren von Intel und einem Design, das mehr Notebooks denn Tablets ähnelt.

Quelle: WinFuture
Hinweis: Das Artikelbild zeigt das Huawei MateBook.

Huawei MateBook bei Amazon kaufen *

Huawei MateBook Hands-On-Video.

Hat dir dieser Artikel gefallen? Schreib es uns in die Kommentare oder teile den Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook oder Twitter folgen.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung