Samsung geschlagen: Huawei Mate 20 erhält geniales Feature

Kaan Gürayer 4

Huawei und Qualcomm machen gemeinsame Sache: Im Huawei Mate 20 soll ein neuer Fingerabdrucksensor des kalifornischen Chipentwicklers zum Einsatz kommen, der im Gegensatz zu bisherigen Lösungen direkt ins Display integriert ist. Damit würde der chinesische Hersteller Erzkonkurrent Samsung überflügeln. 

Samsung geschlagen: Huawei Mate 20 erhält geniales Feature

Heutzutage kämpfen Smartphone-Hersteller mit der sprichwörtlichen Quadratur des Kreises. Einerseits wünschen sich Nutzer immer größere Displays, andererseits sollen Smartphones aber nicht zu groß werden und sich im Idealfall bequem mit einer Hand bedienen lassen. Um diesen Widerspruch aufzulösen, sind Apple, Samsung und Co. dazu übergegangen, die Ränder an ihren Mobiltelefonen immer schmaler zu gestalten.

Platz für notwendige Technik bleibt dabei aber auf der Strecke, weshalb Apple mit dem iPhone X etwa komplett auf den Fingerabdrucksensor verzichtet hat und sich Samsung ab dem Galaxy S8 vom physischen Homebutton trennen musste. Von diesen Problemen könnte das neue Huawei Mate 20 aber verschont bleiben, wie Informationen aus China jetzt nahelegen.

Fingerabdrucksensor im Display: Samsung scheiterte zweimal

Demnach soll das Premium-Flaggschiff aus dem Hause Huawei mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattet werden, der von Qualcomm kommt und direkt ins Display integriert ist. Die entsprechende Technik hat der US-Konzern vergangenes Jahr vorgestellt. Bis dato hat noch kein Smartphone die Qualcomm-Technologie verwendet, das unlängst vorgestellte Vivo X20 Plus nutzt die Technik von Synaptics.

Mit der Integration eines Fingerabdrucksensors ins Display würde Huawei die Konkurrenz von Samsung alt aussehen lassen: Bereits beim Galaxy S8 versuchte sich der Branchenprimus an einer entsprechenden Lösung, scheiterte aber kläglich. Und auch beim Nachfolger konnte Samsung die Erwartungen nicht erfüllen und verbaute den Fingerabdrucksensor beim Galaxy S9 wie gewohnt auf der Rückseite.

Wie ein Fingerabdrucksensor im Display in der Praxis funktioniert, seht ihr hier:

Vivo X20 Plus: Das erste Smartphone mit Fingerabdrucksensor im Display.

Bessere Technik, aber teurer

Weiterer Vorteil der Qualcomm-Technik: Der In-Display-Fingerabdrucksensor soll mit 0,44 mm dünner als herkömmliche Ausführungen sein und selbst bei Displaygläsern noch funktionieren, die bis zu 800 µm dick. Qualcomm selbst sprach im vergangenen Jahr sogar von bis zu 1200 µm. Zum Vergleich: Gewöhnliche Fingerabdrucksensoren funktionieren nur bei einer Displayglasdicke von 200 µm und 300 µm.

Ein Wermutstropfen bleibt aber: Die Qualcomm-Technik soll bis zu dreimal teurer als reguläre Fingerabdrucksensoren sein. Ob das bedeutet, dass Huawei Mate 10 einen ordentlichen Preissprung macht? Spätestens im Herbst, wenn die Vorstellung des neuen Top-Smartphones mit bis zu 512 GB Datenspeicher erwartet wird, haben wir Gewissheit.

Quelle: IT Home, via GizmoChina

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