Bislang hat sich Huawei vehement gegen den Trend zu WQHD-Auflösungen zur Wehr gesetzt und in seinen Smartphones stets Full HD-Displays verbaut. Laut Richard Yu, Chef des chinesischen Konzerns, wird sich das in Zukunft jedoch ändern. Der Grund: Virtual Reality. 

 

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Huawei Mate S: Test

Wie die Zeiten sich doch ändern können: Vor ziemlich genau zwei Jahren erteilte derselbe Richard Yu WQHD-Auflösungen noch eine klare Absage: „Ich denke nicht, dass wir WQHD-Displays auf mobilen Geräten benötigen. Deine Augen können überhaupt nicht zwischen Full HD und 2K auf einem Smartphone unterscheiden. Du kannst den Unterschied nicht erkennen, daher ist das totaler Nonsens“, hieß es damals.

Tatsächlich haben die Chinesen bis dato noch kein Smartphone in petto, dass einen Bildschirm mit 2.560 x 1.440 Pixeln Auflösung besitzt. Einzige Ausnahme bildet das Nexus 6P, dass das Unternehmen zusammen mit Google entwickelt hat. Da der Suchmaschinenanbieter bei seiner Nexus-Serie aber das letzte Wort hinsichtlich der technischen Ausstattung hat und Huawei lediglich als Hersteller dient, zählt das hübsche 5,7-Zoll-Phablet im Grunde nicht.

Richard Yu: Virtual Reality braucht WQHD-Auflösungen

Und wieso nun der Sinneswandel? Zwei Worte: Virtual Reality. Laut Yu seien WQHD-Auflösungen eine Voraussetzung, um im Virtual Reality-Markt mitspielen zu können. Dass der Konzern dieses zukunftsträchtige Geschäftsfeld nicht allein Samsung, HTC und Co. überlassen möchte, zeigt auch die „Huawei VR“ getaufte Virtual-Reality-Brille, die Huawei vor einigen Tagen vorgestellt hat. Das nächste Smartphone-Flaggschiff des Unternehmens wird also, so Yu, ein WQHD-Display an Bord haben. Ein heißer Kandidat dafür könnte unserer Meinung nach der Nachfolger des Mate S sein, den wir im Herbst erwarten.

Zu guter Letzt sprach der Huawei-CEO noch vage von einem „technologischen Durchbruch“, an dem der Konzern derzeit hart arbeite. Auf die Details wollte Yu zwar nicht eingehen – wir vermuten aber, dass hier der Akkuverbrauch gemeint ist, der bei WQHD-Displays im Vergleich zu Full HD-Bildschirmen ja etwas höher liegt.

Quelle: GizmoChina, via PhoneArena 

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