5 Wünsche an Huawei: Was wir 2016 gerne sehen würden

Kaan Gürayer 3

2015 ist seit einigen Stunden passé – wir sind gespannt, was uns die kommenden 12 Monate bringen werden. Einen kurzen Blick auf das vergangene Jahr riskieren wir aber noch einmal. In unserer Artikelserie „5 Wünsche an …“ blicken wir auf die Höhen und Tiefen von fünf unterschiedlichen Herstellern zurück und formulieren unsere Wünsche für das neue Jahr. Heute an der Reihe: Huawei

Liebes Huawei,

2015 war für dich ohne Zweifel ein sehr erfolgreiches Jahr. Mit der Huawei Watch hast du die vielleicht schönste Android Wear-Smartwatch des Jahres vorgestellt, das Mate S machte eindrucksvoll klar, dass du ohne Probleme auch in der Champions League mitspielen kannst und erstmals wurde dir die Ehre zuteil, mit dem Nexus 6P eines der prestigeträchtigen Google-Phones zu fertigen. „Läuft bei dir“, würde der Hipster von heute also sagen und auf deine Bronzemedaille im Smartphone-Ranking verweisen.

Aber gleich des besessenen Pep Guardiola, der noch im perfektesten Bayern-Spiel mit 6:0-Führung Verbesserungspotenzial sieht, haben wir mit Lust und Akribie nach den Haaren in deiner Smartphone-Suppe gesucht. Nicht, weil wir boshaft sind – zumindest nicht nur –, sondern damit du dich verbesserst und 2016 sogar noch eine Schippe drauflegen kannst.

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Huawei in Bestform: Atemberaubende Handyfotos zeigen, was wirklich möglich ist

EMUI überarbeiten

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Wie fast jeder großer Hersteller stülpst auch du deinen Android-Geräten eine eigene Benutzeroberfläche über: EMUI. Über das grundsätzliche Für und Wider solcher Skins soll es an dieser Stelle aber nicht gehen. Wir würden uns lediglich wünschen, dass du dein Emotion UI mehr an „westliche Bedürfnisse“ anpasst und beispielsweise einen App-Drawer integrierst. Weiterer Wunsch: Entwickelt in Sachen Softwaregestaltung bitte eine eigene Designsprache. Bislang ist euer EMUI doch sehr stark an Apples iOS angelehnt, was oftmals – man denke beim Mate S etwa an den „Rauchglas“-Effekt in den Schnelleinstellungen oder der Benachrichtigungsleiste  – ziemlich peinlich wirkt.

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Bessere Kamera

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Um der Oberklasse-Konkurrenz wirklich das Fürchten lehren zu können, musst du im kommenden Jahr einen stärkeren Fokus auf die Kameras in deinen Flaggschiff-Modellen legen. Versteh‘ uns nicht falsch: Die Knipse im Mate S war keinesfalls schlecht, sondern schoss ansehnliche Fotos und Videos. Zur Branchenspitze jedoch, also dem Samsung Galaxy S6 und LG G4, konnte das 13 MP-Modul hingegen nicht aufschließen. Das wäre an sich auch kein Beinbruch – bloß hast du dich, mein liebes Huawei, mit dem Mate S dieses Jahr in Preisregionen vorgewagt, die bislang Apple, Samsung und Co. vorbehalten waren. In der elitären Preisklasse ab 600 Euro muss allerdings jedes Detail stimmen.

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(Wieder) Günstigere Preise

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Da kommen wir gleich zum nächsten Punkt auf unserer frommen Wunschliste: günstigere Preise. Niemand verlangt von dir, dass du deine Smartphones zum Spottpreis verschleuderst. Und für preisbewusste Käufer hast du außerdem die Zweitmarke Honor am Start, die Spitzentechnik mit kundenfreundlichen Preisen vereint. Das Honor 7, um das vielleicht prominenteste Beispiel zu nennen, kann es in vielerlei Hinsicht sogar mit dem Mate S aufnehmen – ist aber fast um die Hälfte günstiger als sein zugegebenermaßen edlerer und besser verarbeiteter Konzern-Cousin. Wie sich das intern auswirkt und ob du dir mit Honor am Ende sogar selbst Konkurrenz machst, kannst nur du wissen und möchten wir an dieser Stelle auch nicht beurteilen. Bis vor kurzem war aber auch Huawei als Marke mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis bekannt und wir würden uns wünschen, dass du 2016 die Preisschraube zumindest ein wenig wieder nach unten drehst.

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Schnellere Verfügbarkeit

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Hier sprechen wir ein heikles Thema an: Im Vergleich zu früheren Zeiten hast du dich in dieser Disziplin zwar wirklich gebessert und verdienst dafür auch ein dickes Lob von uns. Mitunter liegen aber auch heute noch Monate zwischen der offiziellen Vorstellung eines neuen Gadgets und seinem tatsächlichen Marktstart. Beispiel gefällig? Die Huawei Watch. Deine schicke Android Wear-Smartwatch wurde Anfang März auf dem Mobile World Congress 2015 präsentiert – in den Handel ging die intelligente Uhr aber erst ab dem 2. September. Das sind sechs Monate! In dieser Zeit schafft es Mutter Natur, aus einem gerissenen Kondom einen kleinen Menschen zu formen, der bereits Hirn, Herz und Hände besitzt.

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High End-Tablet

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Den vielleicht ungewöhnlichsten Wunsch auf der Liste haben wir uns für den Schluss bewahrt: ein High End-Tablet. Huawei, sei ehrlich: Tablets hast du in den letzten Jahren doch ziemlich stiefmütterlich behandelt, oder? Da gab es zwar das MediaPad X2, das im Zuge des diesjährigen Mobile World Congress vorgestellt wurde. Mit 7 Zoll-Display und integrierter Telefonfunktion dürfte das Gerät für die meisten Nutzer aber eher ein kummervoller Ausblick auf die „Smartphones“ des Jahres 2019 sein. Wir hingegen wünschen uns ein echtes Tablet – mit einer Bildschirmdiagonale von mindestens 8 Zoll, Oberklasse-Spezifikationen und alles verpackt in einem edlen Gehäuse, das auf dem Niveau des Mate S ist und damit Samsung Galaxy Tab S2, Pixel C und vor allem iPad Air 2 ordentlich einheizt.

Das waren unsere fünf Wünsche an Huawei für 2016. Fallen euch noch weitere ein? Dann sagt es uns in den Kommentaren!

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