IBM: Macs im Unternehmen dank weniger Support-Nachfrage günstiger

Florian Matthey 12

Apples früherer Konkurrent IBM setzt im Rahmen einer Partnerschaft mit Apple für die eigenen Mitarbeiter seit diesem Sommer verstärkt auf Macs. Der Wechsel soll sich gelohnt haben: Die Angestellten mit Macs brauchen deutlich weniger Support als ihre PC-Kollegen.

IBM: Macs im Unternehmen dank weniger Support-Nachfrage günstiger

Im Rahmen der JAMF Nation User Conference berichtete IBM über die Einführung von Macs für die eigenen Mitarbeiter. JAMF bietet mit der Casper Suite Lösungen für die schnelle Installation und Konfiguration von Software in Unternehmen, auf die IBM zusammen mit Apples Device Enrollment Program setzt.

Laut Fletcher Previn, IBMs Vizepräsident für den Bereich Arbeitsplatz-Service, ist die Einführung von Macs seit dem 1. Juni ein großer Erfolg: Nur 5 Prozent aller Mac-Benutzer von IBM nähmen den Help Desk des Unternehmens für Support in Anspruch. Bei ihren PC-Kollegen seien es hingegen stolze 40 Prozent.

Pro Woche kämen bei IBM 1900 neue Macs zum Einsatz, insgesamt verfüge das Unternehmen mittlerweile über 130.000 iOS- und OS-X-Geräte. Dank der geringen Support-Nachfrage müssten für den Help Desk für die Apple-Geräte nur 24 Experten arbeiten. Durch den geringeren Support-Aufwand seien Macs trotz der höheren Anschaffungskosten letztendlich günstiger für das Unternehmen: Laut Previn bedeute jeder Mac, auf den IBM setze, gespartes Geld.

Bis Ende des Jahres will Apple 50.000 Macs im Einsatz haben. Langfristig sollen es sogar zwischen 150.000 und 200.000 Geräte werden. Damit wäre IBM Apples größter Kunde. Apple und IBM hatten im vergangenen Jahr eine Partnerschaft gestartet, die unter anderem auch Business-Lösungen für iOS-Geräte umfasst.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

Weitere Themen

* Werbung