Profis im Blick: IBM und Apple launchen neue Apps für Business-Anwender

Ansgar Warner 1

Die letztes Jahr verkündete Business-Kooperation zwischen IBM und Apple trägt neue Früchte: zehn neue Analyse- und Orga-Apps unterstützen Geschäftsreisende, Außendienst-Mitarbeiter und Personaler.

Profis im Blick: IBM und Apple launchen neue Apps für Business-Anwender

Big Blue und die „Think Different“-Kultur aus Cupertino – das sind längst keine Gegensätze mehr. Im letzten Jahr verkündeten IBM und Apple nämlich überraschend eine neue Partnerschaft. Unter dem Titel „iPhone & iPad in Business“ bzw. „IBM MobileFirst for iOS Solutions“ sollen cloud-basierte Apps entstehen, die Datenanalyse bzw. Prognose und leicht bedienbare Touch-Screen-Anwendungen auf Smartphone und Tablet optimal zusammenführen.

Die ersten Business-Apps wurden bereits seit Ende 2014 vorgestellt, in dieser Woche folgt nun der nächste große Schwung, wie MacWorld berichtet. Hier die neuen Apps im Überblick:

    • Travel Track App: hilft Geschäftsreisenden, via iPhone und Apple Watch ihren Zeit- und Reiseplan im Blick zu behalten, Termine zu koordinieren und sich mit Kollegen abzustimmen, die ebenfalls unterwegs sind.
    • Shift Track & Shift Sync: unterstützt Manager und Angestellte von Betrieben, die ihre Arbeit in Schichten organisieren, z.B. Restaurants. Mit Shift Track können via iPad Dienstpläne erstellt und aktualisiert werden, mit Shift Sync können Angestellte ihre Schichten und Urlaubszeiten verwalten.
    • Loan Advise & Loan Track: erleichtert Hypothekenmaklern die Erfassung von Kundendaten vor Ort via iPad und ermöglicht via iPhone die Koordinierung der zu bearbeitenden Anträge, die App hilft bei der Priorisierung.
    • Expert Resolve: richtete sich speziell an Außendienstmitarbeiter, die Maschinen wie etwa Geldautomaten warten, die App bereitet vorhandene Informationen auf und hilft bei der Dokumentation und der Kontaktaufnahme zu Kollegen via FaceTime.
    • Asset Inspect: stellt ein Expertensystem zur Verfügung, um Störungen und Defekte von technischen Geräten einschätzen zu können und Problemlösungen zu finden.
    • Safe Site: hilft Arbeitnehmer, gefährliche Arbeitsbedingungen zu melden, via iBeacon werden Mitarbeiter gewarnt, wenn sie sich einer Stelle nähern, die bereits als Gefahrenzone markiert wurde.
    • Field Inspect: hilft Inspektoren bei der Begehung von Objekten und bei der Kontaktaufnahme mit zuständigen Stellen, iPad-Kamera und Mikrofon werden zur Aufzeichnung genutzt, die App empfiehlt auf Grundlage bisheriger Aktionen entsprechende Handlungen.

Ob sich die Kooperation für die beiden Unternehmen bisher gelohnt hat, wissen bisher nur IBM und Apple selbst, zu vielen Details der Zusammenarbeit halten sich die Partner bedeckt. Zu den Großkunden gehört die japanische Regierung, die mit speziellen Apps ausgestattete iPads an ältere Bürger verteilt, um die Gesundheitsvorsorge zu verbessern. Ein Ziel für Apple scheint auch tatsächlich darin zu bestehen, den schwächelnden iPad-Absatz durch solche Großaufträge erneut anzukurbeln.

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