ARKit-App von Ikea: Virtuelle Möbel lassen sich millimetergenau platzieren

Florian Matthey

Apple-CEO Tim Cook hat kürzlich erklärt, dass Ikea die Schnittstelle ARKit verwenden wird, damit Benutzer Möbel virtuell in ihrer Wohnung platzieren können. Ikea hat jetzt einige weitere Details zu den Plänen genannt.

Ikea: Möbel mit Augmented Reality platzieren (von 2013).

Schon vor vier Jahren hat Ikea der eigenen App die Möglichkeit hinzugefügt, Möbel aus dem Ikea-Katalog virtuell in der eigenen Wohnung zu platzieren – das Feature an sich ist also nicht neu. Mit Apples ARKit soll das Ganze aber deutlich besser funktionieren; das Endresultat soll so aussehen, als befände sich der Gegenstand tatsächlich der Wohnung.

Im Interview mit der schwedischen Website Digital verspricht Michael Valdsgaard, Ikeas Verantwortlicher für den digitalen Wandel, eine Millimetergenaue Platzierung von Möbeln in der eigenen Wohnung. Auch würden sich die virtuellen Möbel der Beleuchtung des Zimmers anpassen. Schon jetzt sind die Einrichtungsgegenstände, die in Ikea-Katalogen zu sehen sind, gerenderte 3D-Modelle; eben diese werde Ikea auch für die App verwenden. Neue Möbel sollen sofort auch in der App erscheinen.

Wann genau die Ikea-App mit ARKit-Unterstützung erscheinen wird, ist noch nicht bekannt – Ikea ist sich noch nicht sicher, ob eine zeitgleiche Veröffentlichung mit dem Start vom iOS 11 im Herbst möglich sein wird.

Quelle: Digital via 9to5Mac

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