Medfield heißt die neue Atom-Plattform, mit der Intel im mobilen Bereich und natürlich auch unter Android-Hardwareherstellern Furore machen will. Am Stand von Intel konnte Daniel einen Blick auf jenes Smartphone-Referenzdesign mit Intels Atom-CPU werfen, das kurz vor Weihnachten durch die Onlinemedien kursierte.

Das Intel-Smartphone läuft noch mit Android 2.3.7 und ist relativ dick - was zunächst egal ist, denn das Referenzmodell ist nicht für den Markt, sondern für Entwickler gedacht. Intel hat seiner Plattform einige Hardware-Goodies spendiuert, wodurch etwa Fotografieren, Multimedia und das Surfen im Netz beschleunigt wird. Auf diese Weise wird wohl kompensiert, dass man es strenggenommen nur mit einem SingleCore-Hauptprozessor zu tun hat. Diese auf 1,6 GHz getaktete CPU beherrscht freilich auch Hyperthreading, also das Aufteilen von Aufgaben auf zwei virtuelle CPUs. Deshalb konnte die x86-CPU auch in ersten Benchmarks überzeugen. Unser Außenteam zeigte sich dann spontan auch erfreut über die Performance des Geräts. Ein erstes serienreifes Smartphone mit Intels „Medfield“-Plattform ist das Lenovo K800, das allerdings zunächst nur in China erscheinen wird.

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