Im Rahmen des aktuell in San Francisco stattfindenden Intel Developer Forum (IDF) hat der Chip-Gigant bekannt gegeben, dass man eine Lizenz von seinem Rivalen ARM Holdings erworben habe. Damit will Intel unter anderem seine Fabriken stärker auslasten.

Durch die Lizenz der ARM-Technologie kann Intel nun beispielsweise Apple – und anderen Herstellern – die Produktion der ARM-Chips für iPhone und iPad in seinen Fabriken erlauben. Dazu gehört auch die Nutzung der aktuellsten 10-nm-Technologie, die Intel für die Fertigung anbietet.

Wie Bloomberg weiter schreibt, soll dieser Schritt auch für eine erhöhte Auslastung von Intels Fabriken sorgen.

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Intel hatte in der Vergangenheit ohne Erfolg versucht seine Prozessoren für den stark wachsenden Markt der Smartphones und Tablets anzubieten, konnte sich aber gegen die unter anderem äußerst stromsparende ARM-Architektur nicht durchsetzen.

Apple lässt seine Chips für iPhone und iPad aktuell unter anderem bei TSMC produzieren. Das Unternehmen aus Taiwan soll laut aktuellen Gerüchten der alleinige Produzent des A10-Chips sein, der im iPhone 7 und iPhone 7 Plus zum Einsatz kommen soll. Selbiges soll auch für den A11 gelten, der im kommenden Jahr im iPhone zu finden sein soll.

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