Intel "Apollo Lake"-Plattform: Billigprozessoren für günstigere Geräte vorgestellt

Peter Hryciuk

Im Rahmen des Intel Developer Forum 2016 in Shenzhen hat der Prozessor-Hersteller die neue Intel „Apollo Lake“-Plattform offiziell vorgestellt und will zukünftig noch günstigere Windows 10-Geräte ermöglichen. Die Produktion der Pentium- und Celeron-Prozessoren ist günstiger geworden und das könnte sich auch in den Preisen der sogenannten Cloudbooks niederschlagen. Die neuen Prozessoren sollen mehr CPU- und GPU-Leistung erhalten und eine höhere Laufzeit besitzen. Zu groß Sprünge darf man aber nicht erwarten.

Intel "Apollo Lake"-Plattform: Billigprozessoren für günstigere Geräte vorgestellt

Intel „Apollo Lake“-Plattform vorgestellt

Die neue Intel „Apollo Lake“-Plattform wird ab Mitte 2016 neue Pentium- und Celeron-Prozessoren hervorbringen, die mit zwei oder vier Kernen ausgestattet sind und im Vergleich zu den Vorgängern eine höhere Leistung bringen. Die CPU-Leistung wurde durch eine neue Architektur gesteigert, während die GPU-Leistung durch den Einsatz der Intel Gen9-Grafikeinheit erreicht wird. Die neuen Prozessoren kommen in sehr günstigen Laptops, 2-in-1-Geräten und Mini-PCs zum Einsatz, wo der Energieverbrauch durch den geringen Preis nur eine untergeordnete Rolle spielt. Trotzdem sollen die neuen Prozessoren eine bessere Effizienz besitzen und somit auch eine höhere Akkulaufzeit mitbringen.

Die neuen Prozessoren mit Goldmont-Kernen ordnen sich von der Leistung über den Intel Atom-Prozessoren und deutlich unter den Core m- und Core i-Prozessoren ein. Einen zu großen Sprung darf man nicht erwarten, da der Prozessor sich natürlich nur in einem gewissen Leistungsbereich bewegen darf. Dafür sinken die Kosten nicht nur für Intel in der Produktion, was sich auf den Endpreis von Geräten auswirken könnte, sondern auch für Hersteller, die weitere Komponenten verbauen können, die weniger kosten. Wie hoch die Leistung genau ausfällt und ob die Billiglaptops dadurch noch günstiger werden, erfahren wir aber erst ab der zweiten Jahreshälfte. Frühestens dann werden konkrete neue Prozessoren angekündigt, die in neuen Geräten verbaut werden.

via heise

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