Intel NUC: Mini-PCs mit „Apollo Lake“-Atom-Chips aufgetaucht

Peter Hryciuk

Die Intel NUC Mini-PCs werden mit „Apollo Lake“-Atom-Prozessoren neu aufgelegt und optisch etwas überarbeitet. Erste Dokumente zu neuen Modellen sind bereits aufgetaucht, die viele Details enthüllen.

Intel NUC: Mini-PCs mit „Apollo Lake“-Atom-Chips aufgetaucht

Intel NUC: Neue Mini-PCs mit „Apollo Lake“-Chips

Mini-PCs liegen im Trend und erfreuen sich nicht nur als HDMI-Sticks gewisser Beliebtheit, sondern kommen auch in kleinen kompakten Gehäusen gerne auf dem Schreibtisch oder an Fernsehern zum Einsatz. Auch in unserem Büro sind einige Arbeitsplätze mit derartigen Rechnern ausgestattet.

Intel legt seinen NUC genannten Mini-PC neu auf und verbaut dort nun aktuelle „Apollo Lake“-Prozessoren. Diese versprechen mehr CPU- und GPU-Leistung und somit eine bessere Performance. Die neuen NUC-PCs wurden auch optisch und funktional etwas überarbeitet. Im Titelbild ist beispielsweise die letzte Generation zu sehen, während Dokumente aufzeigen, wie die neue Generation aussieht.

Intel NUC Kit NUC6CAYH NUC6CAYS_01

Die Front des neuen Intel NUC NUC6CAYH und NUC6CAYS wirkt etwas durchdachter, da die USB-Anschlüsse nun nebeneinander und nicht mehr übereinander positioniert sind. Der Powerbutton ist ebenfalls an die Front gewandert, sodass man nicht nur besser sehen kann, ob der PC eingeschaltet ist, sondern diesen auch besser erreicht. Der Infrarot-Port und Anschluss für die Kopfhörer haben sich nur minimal verändert. Gleiches gilt für den Einschub der SD-Karten und den Kensington-Lock-Schlitz an der Seite.

Intel NUC Kit NUC6CAYH NUC6CAYS_02

Auf der Rückseite wurde ebenfalls die Position einiger Anschlüsse verändert, es bleibt aber bei den zwei USB-3.0-Ports, genau wie an der Front. Der optische Ausgang, Anschluss für das Netzteil, VGA- und Netzwerkanschluss bleiben vorhanden. HDMI ist ebenfalls an Board, dieses Mal aber mit 2.0-Unterstützung. Es sind auch zwei Mikrofone verbaut, die unter Windows 10 beispielsweise für Cortana zur Spracheingabe genutzt werden können. Ansonsten natürlich auch für Skype und andere Anwendungen.

Direkt verbaut ist der neue Intel Celeron J3455 Quad-Core-Prozessor, der mit bis zu 2,3 GHz pro Kern arbeitet. Der Intel NUC bietet Platz für zwei SO-DIMM-Module und eine SSD beziehungsweise HDD mit maximal 2,5 Zoll und einer Bauhöhe von 9,5 mm. Im Modell NUC6CAYS sind bereits 2 GB RAM und 32 GB eMMC-Speicher verbaut. So lässt sich der Mini-PC direkt mit Windows 10 verwenden.

Einen konkreten Preis und eine Verfügbarkeit gibt es noch nicht. Der Vorgänger hat aber um die 130 Euro gekostet. Viel teurer dürfte das neue Modell nicht werden. Weitere Konfigurationen mit aktuellen Prozessoren bis zum Core i7 könnten folgen.

Quelle: Intel (PDF-Dokument) via liliputing

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