Intel Skylake kann drei 4K-Monitore befeuern, verfügbar möglicherweise in 2 Wochen

Holger Eilhard

Schon seit Wochen kursieren Berichte über Intels Skylake-Plattform durchs Internet. Nun gibt es eine Reihe neuer Informationen, darunter beispielsweise Details über die eingesetzten Grafikchips, die den Betrieb von bis zu drei 4K-Monitoren bei 60 Hz erlauben.

Intel Skylake kann drei 4K-Monitore befeuern, verfügbar möglicherweise in 2 Wochen

Mit dem derzeit in San Francisco stattfindenden Intel Developer Forum, kurz IDF, mehren sich Informationen rund um die jüngste Prozessor-Generation Skylake. Wie PCWorld berichtet sind die neuen Chips nicht nur stromsparender und schneller, sondern bieten auch eine Reihe neuer Features.

Wie schon in den früheren Generationen legt Intel auch bei Skylake wieder einmal wichtiges Augenmerk auf die integrierten Grafikchips. Konnte Haswell (2013) etwa lediglich ein 4K-Display bei 30 Hz betreiben, steigerte Intel die Wiederholrate bei Broadwell (2014) auf 60 Hz. Mit Skylake sind nun drei 4K-Displays mit jeweils 60 Hertz möglich. Für die Verarbeitung der 4K-Signale stellt Intel nun eine integrierte Hardware-Lösung parat.

Energiesparend und gleichzeitig schneller

Mit Hilfe eines „Speed Shift“ genannten Features sollen die Skylake-CPUs intelligenter zwischen den verschiedenen Energiesparmodes wechseln können. Speziell die Notebook-Chips sollen schneller aus dem Schlummermodus kommen und gleichzeitig mehr Leistung bieten, wenn sie sich in einem stromsparenden Modus befinden.

Konkrete Angaben, inwieweit sich die Akkulaufzeit verbessern wird, wollte Intel nicht machen. PC-Hersteller, die auf das Thema angesprochen wurden, sagten, dass es ein guter Sprung sei. Ein Fortschritt wie beim Wechsel von Ivy Bridge auf Haswell sei aber nicht zu erwarten.

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Verfügbarkeit: Weiterhin keine offiziellen Angaben

Zur Verfügbarkeit der Chips wollte sich Intel zum Ärgernis der anwesenden Entwickler, Ingenieure und Hardware-Hersteller ebenfalls nicht äußern. Offiziell hieß es lediglich, dass es noch „einige Wochen“ bis zur Verfügbarkeit dauern werde.

Inoffiziell will PCWorld von Intels Mitarbeitern jedoch erfahren haben, dass es wohl in zwei Wochen so weit sein wird.

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