MacBook: Intels Optane Speicherlösungen versprechen deutlichen Performance-Schub

Holger Eilhard 1

Mit Versprechungen von 1.000-mal höherer Performance sorgt derzeit Intels Optane für Schlagzeilen. Die Speicherlösung, die auf der „3D Xpoint“-Technologie basiert, könnte bald in zukünftigen MacBooks zum Einsatz kommen.

Bereits im Rahmen des Intel Developer Forums (IDF) im vergangenen Jahr hatte der Chipspezialist die in Kooperation mit Micron Technologies entwickelte „3D Xpoint“-Technologie vorgestellt.

Diese verspricht deutlich geringere Latenzzeiten und gesteigerte Transferraten. Durch die eingesetzte Gitterstruktur ist des Weiteren eine Steigerung der Kapazität möglich; die Rede ist von 10-mal höherer Kapazität auf gleichem Raum wie bekannte DRAM-Lösungen.

Intel Optane ist der Name für die auf der Technologie erwarteten Speicher-Produkte. Während der Chipgigant in den vergangenen Monaten still war, konnte Macworld nun einige neue Details nennen.

Bilderstrecke starten(11 Bilder)
Top-10-CPUs: Die aktuell beliebtesten PC-Prozessoren in Deutschland

So sollen die ersten Optane-SSDs kompatibel mit NVMe sein, welches unter anderem als Interface im MacBook zum Einsatz kommt.

Apple war in der Vergangenheit häufig eines der ersten Unternehmen, die Intels neueste Technologien einsetzte. Thunderbolt ist hierfür ein gutes Beispiel.

Neben SSDs wird Intel auch reguläre Speichermodule unter dem Namen Optane anbieten. Wann erste Optane SSDs und andere Speicherlösungen konkret verfügbar sein werden ist derzeit nicht bekannt.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung