Minix: Neuer Mini-PC mit 265 GB SSD-Speicher und Braswell-CPU

Selim Baykara

Minix erweitert seine Z-Baureihe an Kleinst-PCs mit neuen Modellen: Die nächste Generation der Mini-PCs des Herstellers ist mit sparsamen Prozessoren aus Intels Braswell-Generation bestückt, außerdem steigt die Kapazität der SSD-Festplatte auf bis zu 256 Gigabyte. Neben einer Version mit dem Pentium N3700-Prozessor soll auch eine Variante mit Celeron N3150 erscheinen.

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Neue Minix-PCs: Mehr Leistung, mehr SSD-Speicher

Die Geräte von Minix sind ultra-kompakte Mini-Desktop-PCs ohne Lüfter und vor allem für den Einsatz als TV-Boxen konzipiert. Das erste Modell kam noch mit einer Intel Atom Z3735F-CPU aus und verfügte über gerade einmal 32 GB eMMC-Speicher. Für die nächste Generation hat Minix hier deutlich mehr  Speicher vorgesehen: Der Flashspeicher soll eine Erweiterung auf bis zu 256 Gigabyte erhalten. Als Prozessor kommt ein Pentium N3700 zum Einsatz, der mit bis zu 2,4 GHz Taktfrequenz arbeitet. In einem weiteren Modell soll mit dem bis zu 2,08 GHz getakteten Celeron N3150 ein weiterer Prozessor aus der Braswell-Reihe zum Einsatz kommen.

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RAM, Betriebssystem, Bildübertragung

Auch beim RAM legt Minix zu: Statt 2 GB verfügt die neue Minix-Z-Generation  bis zu 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Zur Übertragung der Übertragung von WLAN-Funksignalen werden 2 externe Antennen verwendet, die an der Seite der Box sitzen. Das Bild wird wahlweise über einen Mini-Display-Port oder einen Mini-HDMI-Anschluß ausgegeben. Für die Audioübertragung sind ein Klinkenanschluß und ein optischer Ausgang verantwortlich. Die Stromversorgung läuft wie gewohnt über ein externes Netzteil. Als Betriebssystem wird Windows 10 eingesetzt, das sich vorinstalliert auf dem Rechner befindet. Ersten Tests zufolge wurden damit laut Herstellerangaben SSD-Transferraten von 484,9 MB/s beim Lesen und 182 MB/s beim Schreiben erreicht.

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Weitere Ausstattung

Weiterhin wird der Mini-PC mit einem  Netzwerk-Anschluß, WLAN und drei USB-Buchsen ausgeliefert. Während beim Vorgänger noch USB-Ports nach dem 2.0-Standard verbaut wurde und man den Speicher per SD-Kartenleser erweitern konnte, verzichtete Minix mit der Neuauflage auf den SD-Kartenslot. Der so eingesparte Platz im Gehäuse wird stattdessen für einen zusätzlichen USB-3.0-Port genutzt. Das Gehäuse der beiden Multimedia-PCs besteht aus einer speziellen Metall-Legierung, die für eine besonders gute Abfuhr der entstehenden Abwärme sorgt - ein Lüfter ist für den Betrieb deshalb nicht erforderlich.

Verfügbarkeit und Preis

Weitere Details will Minix auf der IFA bekanntgegeben, die am 4. September in Berlin startet. Bereits jetzt peilt man aber das 4. Quartal 2015 als mögliches Release-Fenster an. Über den Preis der Modelle ist bislang aber noch nichts bekannt - möglicherweise werden hierzu auf der IFA genauere Informationen enthüllt.

Quelle: Computerbase
Bildquellen: Minix

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