Intel Babybe: Hightech-Matte für Frühchen simuliert elterliche Nähe [MWC 2015]

Oliver Janko 1

15 Millionen Babys erblicken jährlich weltweit zu früh das Licht der Welt. Intel unterstützt für derartige Fälle das Projekt Babybe; eine spezielle Matte, mit der Eltern einen intensiveren Kontakt zum ihrem Frühchen herstellen können. Das Gadget wurde auf dem MWC ausgestellt, die Kollegen vor Ort haben sich Babybe am Intel-Stand angesehen und ein kurzes Video dazu gedreht.

Intel BabyBe - Hands-On.
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Nicht jede Geburt läuft wie geplant ab, in den USA ist – statistisch gesehen  fast jedes zehnte Baby eine Frühgeburt. Ganze 21 Tage muss das Neugeborene dann im Schnitt im Inkubator verbringen, getrennt von der Mutter und angewiesen auf zusätzliche Unterstützung und Hilfe. Schon vor über einem Jahr sorgte eine Indiegogo-Kampagne für Aufsehen, in der Geld für ein Gerät gesammelt wurde, mit dem sich die Kleinen der Mutter etwas näher fühlen sollen.

SAMSUNG CSC

Das mittlerweile fertige Gerät, genannt Babybe, hat es auch auf den MWC geschafft, wo die Kollegen vor Ort auf dem Intel-Stand über die Hightech-Matte gestolpert sind. Intel ist bei der Produktion an Bord – der Hersteller trägt mit der Bereitstellung von Intel Edison, einen Mikrocomputer, quasi die Steuereinheit für Babybe bei. Die Funktionsweise der Maschine ist schnell erklärt: Ein „Turtle“ genanntes Device wird der Mutter auf die Brust gelegt und zeichnet Werte wie Herzschlag, Stimme und Atmung auf und überträgt diese anschließend an ein Empfangsgerät. Dieses wandelt die erhaltenen Daten in pneumatische Bewegungen um, die die bereits erwähnte Matte oder Matratze dann ausführt.

Intel BabyBe

Das Ergebnis: Auch wenn das Baby im Inkubator liegt, kann es den Herzschlag und die Atembewegungen der Mutter spüren – ein wichtiger Aspekt für die Entwicklung der Kleinsten. Klar ist, dass das Gerät ausschließlich für Krankenhäuser konzipiert ist, einen interessanten Einblick in die Entwicklungen am Gesundheitsmarkt gibt der Stand am MWC aber allemal.

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