In Who's your Daddy müsst ihr euer Kind vor dem sicheren Tod retten

Cliff Amador

Es klingt wie das Alptraum-Szenario eines jeden Elternteils, doch irgendwie fängt das Kickstarter-Projekt Who’s Your Daddy genau das ein, was wir alle schon immer vermutet haben: Babys sind lebensmüde!

Was irgendwie wie ein skandalöses Tabu-Thema klingt, wächst langsam aber sicher zum nächsten Internet-Hit heran. Dabei fing die Entstehungsgeschichte hinter Who’s Your Daddy relativ harmlos an. Entwickler Joseph Williams hat sich eigentlich nichts dabei gedacht, als er aus einem lustig gemeinten Internet-Post ein Spiel kreieren wollte. Aus diesem Witz ist jedenfalls über die Monate ein ernst zunehmendes Projekt entstanden, das auf Kickstarter gelandet ist und dort am 12. Dezember grünes Licht bekommen hat. Das Ganze ist jetzt optisch keine Augenweide, aber Who’s Your Daddy reiht sich gekonnt in die Sorte Videospiele ein, die sich dank ihrer bescheuerten Idee fabelhaft für Let’s-Play-Videos eignen.

Das Spielprinzip ist ziemlich einfach und wer einen Blick in Who’s Your Daddy wirft, merkt schnell, dass das alles weniger dramatisch ist, als es sich zunächst anhört. Man spielt zu zweit und schlüpft entweder in die Rolle des Vaters oder des Babys. Als Säugling muss man alles versuchen, um das Zeitliche zu segnen, während man als Vater selbstverständlich darauf erpicht ist, der lebensmüden Brut einen Strich durch die Rechnung zu machen.

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Who’s Your Daddy ist jedoch so hässlich und dank der Musik so herrlich albern, dass die eigentlich ernste Thematik schnell ins Absurde gezogen wird. Man hat viel eher das Gefühl, einen spielbaren Slapstick-Cartoon zu erleben, was wohl auch den Charme dieses Spiels ausmacht.

Wer will, kann schon jetzt die Alpha-Version ausprobieren und selbst urteilen.

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