Podo Kamera begeistert Kickstarter: Haftet einfach überall

Tuan Le

Eine kleine blaue Kamera sorgt aktuell auf Kickstarter für rege Begeisterung unter den Nutzern. Podo unterscheidet sich von gewöhnlichen Kameras vor allem durch das auffällige Gehäuse: Der blaue Quader funktioniert als Zubehör zum Smartphone des Nutzers und lässt sich dank einer speziellen Haftbeschichtung auf fast jeder beliebigen Oberfläche befestigen.

Podo Kamera Kickstarter-Werbung.

Egal ob man furchtbar selbstverliebt ist oder gerne Momente mit den liebsten Freunden und Verwandten auf einem Bild festhalten möchte - bislang war das Selfie (gegebenenfalls mit einem entsprechenden Selfie-Stick) das Maß der Dinge, wenn es darum ging, sich selbst effektiv abzufotografieren. Das Problem: Solchen Fotos sieht man es eben fast immer an, dass es sich um Selfies handelt, und gerade wer Profilbilder für Facebook oder andere soziale Netzwerke erstellen möchte, will sich vielleicht vom üblichen Selfie-Look entfernen.

Einen Fotografen zu engagieren oder jemanden zu finden, der ein gewisses Auge für Bildästhetik hat, ist allerdings meistens dann doch zu viel Arbeit und Mühe. Wer Selfies schießen möchte, die nicht aussehen wie Selfies, dürfte mit der Podo-Kamera den perfekten Begleiter gefunden haben. Der kleine blaue Quader verbindet sich per Bluetooth mit dem Smartphone und lässt sich so ziemlich an jeder glatten Oberfläche befestigen.

Podo-Kamera mit bis zu 1,5 Stunden Akkulaufzeit

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Wer den Selbstauslöser seines Smartphones oder der Digitalkamera verwendet, stößt häufig auf das Problem, dass man keine gute Stelle findet, an der man die Knipse ohne Stativ gut aufstellen kann. Podo dagegen hat das Problem geschickt gelöst, indem das Anbringen an den meisten Oberflächen durch die haftende Rückseite problemlos möglich wird. Darüber hinaus kann man sogar den Winkel durch Aufklappen des Gerätes leicht variieren - dadurch werden nicht nur künstlerisch wertvolle Selfies möglich, auch das eine oder andere Urlaubsvideo lässt sich gewiss mit der Kamera drehen. Mit einem Gewicht von 43 Gramm ist es zudem auch sehr leicht.

Aufnahmen werden mit einer Auflösung von 5 MP getätigt, die Videofunktion erlaubt immerhin 720p-Aufnahmen mit 30 Frames pro Sekunde. Die Akkulaufzeit ist mit maximal eineinhalb Stunden im Videomodus nicht spektakulär, aber ausreichend für die meisten Aufnahmen. Theoretisch könnte man die Kamera sicherlich auch zu Spionagezwecken verwenden, allerdings müsste man dafür wohl das quietschbunte Gehäuse etwas tarnen.

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23 Kickstarter-Kampagnen, die so verrückt sind, dass es fast wehtut.

Zweite Kamera des Projektes bereits erfolgreich finanziert

Auf Kickstarter sollten ursprünglich 50.000 US-Dollar für die Kamera erhoben werden, mittlerweile haben Unterstützer des Projektes bereits weit mehr als 600.000 US-Dollar auf den Tisch gelegt, um das Projekt realisieren zu können. Tatsächlich handelt es sich dabei um ein verbessertes Nachfolgermodell, nachdem die erste Version bereits erfolgreich finanziert worden ist. Für 49 US-Dollar wird die Kamera ab Februar 2017 an die Kunden ausgeliefert werden - und der Welt vielleicht das eine oder andere schlechte Selfie ersparen.

Quelle: Kickstarter

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