Was wurde aus der schnell ladenden Kickstarter-Batterie?

Martin Malischek 9

Eine Batterie, die sich innerhalb von 26 Sekunden voll aufladen lässt ist wohl doch zu schön um wahr zu sein. Das mit über 18.000 US-Dollar unterstützte Crowdfunding-Projekt scheint auf Eis zu liegen.

Was wurde aus der schnell ladenden Kickstarter-Batterie?
Bildquelle: Several AA batteries in perspective closeup view on white background | shutterstock.

Vor einiger Zeit haben wir bereits den Stand des Wearables Smarty Ring unter die Lupe genommen, dessen Crowdfunding-Projekt sich im Sande verlief. Die Supporter des knapp 300.000 US-Dollar schweren Projekts bangen bereits seit mehreren Monaten um ihr Geld und fordern eine Rückzahlung.

Kickstarter-Projekt „30 Second Charging, Rechargeable Battery: Seit vier Monaten ohne Update

Ähnlich sieht es leider auch beim Kickstarter-Projekt „30 Second Charging, Rechargeable Battery“ aus, welches im August dieses Jahres sein Ziel von 10.000 US-Dollar um 8.000 US-Dollar übertraf und damit ebenfalls erfolgreich unterstützt wurde.

Shawn West, der Initiator der Kampagne, versprach den Backern wiederaufladbare AA-, AAA-, C-, und D-Batterien, die sich in unter einer Minute vollständig aufladen lassen. Die Batterien sollen die Geräte über die gleiche Zeit mit Energie versorgen, wie im Handel erhältliche Batterien.

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23 Kickstarter-Kampagnen, die so verrückt sind, dass es fast wehtut.

Unterstützer befürchten Schlimmstes

Am 8. August endete die Zeitspanne in der die Kickstarter-Kampagne unterstützt werden konnte, seit dem 27. August folgte kein Update. Auch bei diesem Kickstarter-Projekt befürchten die Unterstützer der schnell ladenden Batterien das Schlimmste: Der Initiator könnte mit dem Geld bereits über alle Berge sein.

Es kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass Shawn West bis dato anderweitig verhindert war, nichtsdestotrotz folgte seit vier Monaten keine Neuigkeit. Die Auslieferung der Batterien sollte im Oktober dieses Jahres beginnen, der Verdacht liegt also nahe, dass bei diesem Projekt nicht mehr viel passieren wird.

Bis dato gibt es noch keine Möglichkeit, von Fake- oder misslungenen Kampagnen das Geld zurückzubekommen. Indiegogo testet gerade eine Versicherung für Kampagnen-Unterstützer, beschränkt sich hierbei jedoch bis jetzt auf ein Projekt.

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Quelle: Kickstarter

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