Lenovo ThinkPad Helix im umfangreichen deutschen Review Video

Peter Hryciuk
Lenovo ThinkPad Helix im umfangreichen deutschen Review Video

Das Lenovo ThinkPad Helix gehörte nach der Präsentation auf der CES 2013 in Las Vegas im Januar zu den interessantesten Tablets mit leistungsstarker CPU, echtem Digitizer und einem Tastatur-Dock mit zusätzlichem Akku. Im Mai ist es dann etwas später als versprochen auch in Deutschland auf den Markt gekommen und wurde gegen Ende Mai in einem ersten deutschen Unboxing und Hands-On Video gesichtet. Christian, der das Lenovo ThinkPad Helix nun fast 6 Wochen besitzt, hat seine Erfahrungen in einem finalen Testbericht auf Mobilegeeks veröffentlicht. Dort erfahren wir alle Details, wie sich das Tablet im Alltag schlägt und welche Schwächen es aufweist.

Von der Verarbeitung macht das Lenovo ThinkPad Helix einen wirklich sehr guten Eindruck. Allein an einer Stelle lässt sich das Gehäuse wohl eindrücken und es entsteht ein Knackgeräusch. Stört im normalen Betrieb zwar nicht, darf bei einem Gerät für knapp 1.800€ aber einfach nicht sein. Ausgestattet ist das Tablet mit einem 11,6 Zoll großen IPS-Display und einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Die Darstellung und Helligkeit sind wirklich gut, so ist auch mobiles Arbeiten sehr gut möglich. Als Prozessor kommt ein Intel Core i5 der 3. Generation zum Einsatz, dem 4 GB RAM und eine 180 GB große SSD zur Seite stehen. Die Performance ist zum Arbeiten und schneiden von Videos absolut ausreichend. Spielen kann man mit dem Tablet und der Intel HD 4000 GPU natürlich nicht. Per UMTS ist man auch mobil immer im Netz unterwegs und unabhängig von einem WLAN.

Der mitgelieferte Digitizer und die Handschrifterkennung leisten dabei sehr gute Arbeit und erkennen sogar schwierige Handschriften. Nur am Rand gibt es Probleme mit der Erkennung des Stylus. Das hatte sich bereits vor einiger Zeit in einem englischen Review angekündigt. Bis zu einem Zentimeter vom Rand kann es zu Problemen bei der Erkennung kommen. Die Tastatur gehört ohne Zweifel zu den besten auf dem Markt. Neben dem Multitouch Treckpad gibt es auch noch einen Trackpoint. Alle Eingabemöglichkeiten funktionieren wunderbar und können auch für längere Arbeiten genutzt werden.

Nachteile haben sich bei dem Dock nur mit den Lüftern und dem begrenzten Aufklappwinkel ergeben. Die Lüfter laufen fast immer und lassen sich vom System her kaum bremsen. Nur mit einem zusätzlichen Programm bekommt man diese in den Griff. Die Akkulaufzeit hat sich im reinen Office-Betrieb als sehr gut erweisen. Man kommt locker über einen Arbeitstag. Nutzt man das Tablet aber zum schauen von Videos auf YouTube, dann sinkt die Laufzeit rapide auf nur noch 4,5 - 5 Stunden. Im normalen Alltag kommt man auf ca. 6 Stunden. Das Funkmodul scheint wohl sehr viel Energie zu benötigen.

Alle weiteren Informationen erhalten ihr im oben verlinkten Testbericht bzw. im anschließenden Video.

Mit einem Intel Haswell Prozessor, hätte das Ergebnis sicher etwas besser ausgesehen. Wir sind natürlich gespannt, wie die nächste Generation aussehen wird und was diese dann zu bieten hat.

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