Lenovos Notebook der Zukunft hat ein flexibles Display

Peter Hryciuk

Lenovo hat auf einem Event in New York gezeigt, wie das ThinkPad-Notebook der Zukunft aussehen könnte. Besonders das flexible Display und die permanente Verbindung zum Internet sollen das mobile Arbeiten revolutionieren.

Lenovos Notebook der Zukunft hat ein flexibles Display

Lenovo-ThinkPad mit flexiblem Display

Nicht nur Hersteller von Smartphones wollen flexible Bildschirme in ihren Geräten einsetzen, sondern auch von Notebooks. Bisher trennt ein Scharnier den Teil zwischen Display und Gehäuse, doch das könnte sich in Zukunft ändern. Lenovo hat nämlich ein Konzept eines ThinkPad-Notebooks gezeigt, dass in vieler Hinsicht das mobile Arbeiten erleichtern soll. Im Fokus steht dabei das flexible Panel, das sich bis zur Tastatur zieht und das mechanische Scharnier komplett ersetzt. Der Bildschirm kann bis zu einem bestimmten Winkel gebogen und das Laptop so zugeklappt werden. Die heutige Technologie ermöglicht aber noch kein Knicken von flexiblen Bildschirmen. Es würde also eine Keilform entstehen, wie wir sie vom Surface Book kennen.

Lenovo verzichtet bei diesem Konzept aber nicht auf eine mechanische Tastatur und verbaut sogar den berühmten TrackPoint, der als Mausersatz verwendet werden kann. So spart sich Lenovo den Platz für ein Touchpad. Der Bildschirm ist natürlich trotzdem berührungsempfindlich und kann mit den Fingern bedient werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die „Always Connected“-Eigenschaften. Das Windows-10-Laptop der Zukunft ist immer verbunden mit dem Internet. Microsoft und Qualcomm haben kürzlich entsprechende Geräte auf Basis von Snapdragon-835-Prozessoren angekündigt, die durch den integrierten LTE-Chip mobil ins Internet kommen. Die heutigen Laptops mit Intel-Prozessoren bieten nur ganz selten ein LTE-Modem und sind demnach auf das WLAN beschränkt. Lenovo ist neben Asus, HP und Xiaomi einer der Partner, die noch 2017 entsprechende Geräte bauen werden.

Always Connected PC: Windows 10 mit dem Snapdragon 835.

Wie bei Smartphones soll man mit dem Notebook zukünftig ganz einfach reden können. Auch da hat Microsoft seine Finger im Spiel. Die Sprachassistentin Cortana ist bereits Teil von Windows 10 und muss nicht extra entwickelt werden. Die Grundvoraussetzungen für so ein flexibles Notebook der Zukunft sind also gegeben, Lenovo muss nur ein Display finden, dass die Biegung über Jahre ohne Schäden übersteht. Das dürfte aktuell das größte Problem dieser Idee sein.

via mashable

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