LG: 10,3 Millionen Smartphones im ersten Quartal 2013 verkauft

Daniel Kuhn 3

Dass Samsung den Smartphone- und damit auch Android-Bereich dominiert, ist nichts Neues und wird sich vermutlich auch so schnell nicht ändern. Interessant ist aber, was die restlichen Hersteller machen: Während HTC im vergangenen Jahr gegen die Krise angekämpft und dabei Boden verloren hat, konnte LG ordentlich zulegen und hat allein im ersten Quartal 2013 weltweit beachtliche 10,3 Millionen Smartphones verkauft.

LG: 10,3 Millionen Smartphones im ersten Quartal 2013 verkauft

Als LG angefangen hat, Android-Smartphones zu bauen, hatte der koreanische Konzern mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen: Zwar waren Geräte wie das LG Optimus Speed auf dem Papier sehr spannend, leider haperte es aber an der Umsetzung. Vor allem die Software war ein ständiger Kritikpunkt – inzwischen wurden die älteren Geräte wenigstens mit Ice Cream Sandwich ausgestattet, die neueren Smartphones konnten durch ein gutes Gesamtpaket aus Soft- und Hardware überzeugen. Mit dem LG Optimus G, das sich in den USA und Asien großer Beliebtheit erfreut, konnte sogar Google überzeugt werden, die das ehemalige Flaggschiff als Grundlage für das Nexus 4 genutzt haben.

All dies scheint sich nun auch zunehmend auf die Verkaufszahlen auszuwirken und so konnten vom LG Optimus G, dem Nexus 4 sowie der L-Serie im ersten Quartal 2013 weltweit immerhin 10,3 Millionen Einheiten verkauft werden. Damit spielt LG zwar noch nicht ganz oben mit und kann sich noch lange nicht mit Samsung messen, aber das Unternehmen scheint die Anlaufschwierigkeiten überwunden und eine eigene Nische gefunden zu haben.

Zudem wurde bekannt gegeben, dass diese Zahlen durch eine breitere Verfügbarkeit neuerer Geräte in naher Zukunft nochmals gesteigert werden sollen. Wir dürfen also die Hoffnung, dass Geräte wie das LG Optimus G Pro oder gar das LG Optimus G2 schneller den Weg zu uns finden als die Vorgänger, aufrechterhalten.

Was haltet ihr von LG? Findet ihr die Smartphones generell spannend und traut dem Unternehmen zu, den Erfolg noch weiter auszubauen?

Quelle: LG [via Stereopoly]

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