LG: Apple und Google neue Entwicklungspartner für flexible Displays

Oliver Janko

Die Displaysparte von LG kooperiert ab sofort mit Apple und Google und wird faltbare Panels für die beiden Unternehmen fertigen. Außerdem wird auch Microsoft zu den Abnehmern gehören. Damit tritt LG auch in direkte Konkurrenz zu Samsung.

LG: Apple und Google neue Entwicklungspartner für flexible Displays

Für LG ist die Partnerschaft natürlich ein Glücksfall. Während der schärfste Konkurrent aus dem eigenen Land, Samsung, lediglich auf eigene Erfahrungswerte zurückgreifen kann, entwickelt LG gemeinsam mit Unternehmen wie Apple, Microsoft oder Google. Das Vertrauen ist hart erarbeitet, die ersten Prototypen von LG Display gelten als bereits sehr hochwertig. Die meisten Schritte dieser ersten Entwicklungen gelangen allerdings noch ohne das Zutun der neuen Partner.

Alle gegen Samsung

Durch die Kooperation dürfte es für LG leichter werden, Samsung in Bedrängnis zu bringen. Bislang galt nämlich letzteres Unternehmen als der große Vorreiter am Markt, auch, weil Samsung mehr in Marketing investierte und die Öffentlichkeit suchte. Bei LG übte man sich indes in nobler Zurückhaltung, still und heimlich wurde an den flexiblen Displays geschraubt. Bislang hatte man auch keine Möglichkeit mit Samsung in Konkurrenz zu treten oder Synergien zu schaffen. Nun aber konnte sich LG Display drei kaufkräftige Partner und Käufer sichern, die auch allesamt selbst Endgeräte produzieren.

Dementsprechend verwundert es wenig, dass seit Monaten Gerüchte die Runde machen, wonach Apple flexible OLED-Displays in das nächste iPhone packen will. Auch Google setzt seit einiger Zeit bekanntlich auf eine eigene Modellreihe, die Pixel-Smartphones. Auch die könnten in einer der nächsten Generationen mit neuartigen Displays ausgestattet werden, will man den Anschluss dann wieder an Apple nicht verpassen. Microsoft indes dürfte eher auf den Notebook- und Tablet-Markt schielen, wobei die Surface-Modelle für ein Upgrade in Sachen Display denkbar sind. Im Jahr 2018 sollen die flexiblen OLED-Displays auf jeden Fall in Massenfertigung gehen. Damit hält man den 2014 ausgegeben Plan allerdings nicht ganz ein.

Quelle: ETNews, via PhoneArena

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