LG G8: Hersteller plant ansteckbares Zweit-Display

Simon Stich 2

Aus eins mach zwei: LG möchte beim Mobile World Congress ein ganz besonderes Smartphone präsentieren, das über ein zweites Display verfügt. Ist das LG G8 die Antwort auf Samsungs faltbares Handy?

LG G8: Hersteller plant ansteckbares Zweit-Display
Bildquelle: GIGA - LG G7 ThinQ.

LG G8: Ansteckbares Display geplant

CNET will erfahren haben, dass der südkoreanische Hersteller LG in einem Monat beim Mobile World Congress in Barcelona ein Smartphone im Gepäck haben wird, das über ein separates Display verfügen soll. Hierbei könnte es sich um einen Zusatz zum LG G8 handeln. Echte Details zum zweiten Screen sind bislang aber leider Mangelware – mit zwei wichtigen Ausnahmen.

Gerüchten zufolge soll es sich nicht um ein fest verbautes Display handeln. Stattdessen soll der zweite Screen in einer Art Hülle untergebracht werden, in die das Smartphone hineingesteckt wird. Die Bildschirmgröße soll so effektiv verdoppelt werden. Das Handy selbst wird dabei auch ohne die separate Hülle funktionieren, es handelt sich also eher um ein Accessoire als um ein nötiges Feature.

Anders als beim kommenden Galaxy F von Samsung soll es sich nicht um ein faltbares Display handeln. LG dürfte aber selbst auch an einem Falt-Handy arbeiten, das aber noch nicht bei der Mobilfunkmesse in Barcelona gezeigt wird.

Ansteckbares Zubehör ist für LG keine neue Sache, schon das LG G5 konnte mit „LG Friends“ erweitert werden. Anfang 2016 kamen verschiedene Kameramodule und Lautsprecher auf den Markt, die bei den Kunden aber nicht besonders gut ankamen.

Beim aktuellen LG G7 ThinQ hat der Hersteller auf solches Zubehör verzichtet:

LG G7 ThinQ Hands-On: Erster Eindruck zum Featuremonster.

LG G8: Das wissen wir über das Flaggschiff

Zu LGs kommendem Top-Smartphone ist bislang noch recht wenig bekannt. Angeblich plant der Hersteller den Einsatz einer „Sound on Display“-Technik, bei dem das Smartphone ohne traditionelle Lautsprecher auskommt. Stattdessen werden Geräusche als Vibrationen über das Display abgegeben. Der chinesische Hersteller Vivo hat das Konzept bereits bei seinem Nex-Smartphone implementiert. Als größter Vorteil gilt hier, dass Lautsprecher keinen Platz wegnehmen und das Handy selbst noch randloser erscheinen kann.

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Beim LG G8 bleibt auch zu hoffen, dass der Konzern die immer wieder auftretenden Probleme mit der Software in den Griff bekommt. Bootloops sind leider nach wie vor keine Seltenheit. Auch bei den Updates der Software gibt es bei LG noch viel Luft nach oben. Das im April 2018 eigens eröffnete „Software Upgrade Center“ hat bislang kaum für Verbesserung gesorgt.

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