LG-Lautsprecher ThinQ WK7 im Test: Ok Google, wie gut klingst du?

Johann Philipp

Auf dem Markt der smarten Lautsprecher gibt es längst mehr als nur die Pioniere Amazon Echo und Google Home. Mittlerweile wird es fast schon unübersichtlich. LG möchte mit dem ThinQ WK7 nun die klangliche Spitze erobern. Ob ihm das gelingt, zeigt unser Test.

LG-Lautsprecher ThinQ WK7 im Test: Ok Google, wie gut klingst du?
Bildquelle: GIGA.

Der knapp 200 Euro teure LG ThinQ WK7 setzt auf den Sprachassistenten Google Assistant und macht den Lautsprecher damit smart. Genauso wie der Google Home besitzt er Mikrofone, die in den Raum lauschen und auf Befehle warten. Man kann Musik auf Zuruf abspielen, nach dem Wetterbericht fragen oder einen Timer stellen.

LG ThinQ WK7: Unser Testurteil

In Zusammenarbeit mit dem Sound-Spezialisten Meridian hat LG einen klanglich ordentlichen Lautsprecher entwickelt. Im Vergleich zum eher enttäuschenden Sound von den kleinen Boxen Google Home und Amazon Echo ist es ein Quantensprung. An einen Sonos One, Apple HomePod oder den großen Google Home Max reicht er jedoch nicht heran.

Das Design ist schick, die Einrichtung geht schnell von der Hand und die Ausstattung überzeugt. Die Funktionen des Sprachassistenten sind identisch mit denen der Google-Lautsprecher. Er ist eine interessante Alternative zu den aktuellen Modellen von Apple und Sonos, wenn man den Google Assistant bevorzugt.

Negativ fällt uns auf, dass die Stimme der Sprachassistentin teilweise etwas kratzig klingt und die Sprachbefehle nicht immer korrekt verstanden werden. Trotzdem gehört der LG WK7 derzeit zu den besten smarten Lautsprechern mit Google Assistant.

LG ThinQ WK7: Testwertung

  • Klang: 70 Prozent
  • Sprachassistenz: 70 Prozent
  • Smart-Home: 70 Prozent
  • Design: 80 Prozent

Gesamt: 72 Prozent (der Klang bildet 50 Prozent der Gesamtnote).

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LG ThinQ WK7 im Test: Das hat uns gefallen

  • Klang: kräftiger Bass, klare Höhen. Die Kooperation mit den Soundexperten von Meridian hat sich gelohnt. Für einen smarten Lautsprecher klingt er richtig gut, auch wenn es noch Luft nach oben gibt.
  • Design: Schick und edel sieht der schwarze Lautsprecher aus.
  • Bluetooth: Nicht nur über WLAN kann man Musik übertragen. Wer Freunde zu Besuch hat, schaltet über den Knopf auf der Oberseite in den Bluetooth-Modus.
  • Voice Match: Bis zu sechs Stimmen kann Google Assistant unterscheiden und somit persönliche Kalendereinträge und Routen vorlesen, je nachdem wer die Frage stellt.
  • Einrichtung: Man kann den Lautsprecher über die übersichtliche Google Home App einrichten.

Das fanden wir nicht so gut

  • Die Stimme des Assistenten klingt kratzig.
  • Der Lautsprecher versteht Sprachbefehle nicht immer: Man muss sehr deutlich sprechen. Bei lauter Musik verstehen die Mikrofone gar nichts mehr.
  • Teilweise zu viel Bass: In der LG-App ist die Option „Enhanced Bass“ automatisch aktiviert. Damit klingen tiefe Frequenzen zwar kräftig, aber bei einigen Songs für unsere Ohren zu übertrieben.
  • Eigene LG App: Sieht veraltet aus und fühlt sich veraltet an. Zum Glück braucht man sie nicht unbedingt und kann den Lautsprecher über die Google Home App einrichten.

LG ThinQ WK7 im Test: Gut zu wissen

  • Kein Stereopaar möglich: Anders als Sonos oder Apple kann man den Mono-Lautsprecher nicht mit einem zweiten Modell aufrüsten.
  • Der Lautsprecher hat eine Leistung von 30 Watt.
  • Auf der Oberseite sind zwei Mikrofone verbaut, die auf Sprachbefehle reagieren.
  • Es ist kein Aux-Anschluss vorhanden.

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