LG Mobile schreibt wieder schwarze Zahlen. Nachdem die mobile Sparte drei Quartale in Folge trotz steigender Absatzzahlen stets Verluste hinnehmen musste, konnte man im letzten Quartal ein kleines Plus erwirtschaften: Der operative Gewinn beträgt 83,4 Millionen US-Dollar. Die Verkaufszahlen erreichen mit 14,5 abgesetzter Smartphones zudem bislang unerreichte Höhen.

So langsam kommt LG in Fahrt. Nachdem man bereits mit dem LG G2 (Test) eines der besten Smartphones des vergangenen Jahres vorgestellt hatte, konnte das südkoreanische Unternehmen auch dieses Jahr wieder auftrumpfen. Mit außerordentlichen Spezifikationen und einem schicken Design avancierte das LG G3 (Hands-On) im Heimatland zum Heilsbringer Verkaufsschlager und stellte sogar das Samsung Galaxy S5 in den Schatten. Doch auch anderorts erfreut sich das Flaggschiff großer Beliebtheit, gleichwohl der weltweite Verkauf nur wenige Tage vor Quartalsende begann und demzufolge nur bedingt in die aktuellen Zahlen fließt. Auch die preiswerte L-Serie konnte kontinuierlich starke Verkäufe aufweisen.

Mit 14,5 Millionen verkauften Einheiten konnte man den Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent steigern. Damit dürfte LG seinen dritten Rang im weltweiten Hersteller-Ranking gefestigt haben – zu Samsung'schen und Apple'schen Sphären fehlt jedoch wohl noch ein bisschen. Der Umsatz liegt bei 3,5 Milliarden US-Dollar, der operative Gewinn beträgt 83,4 Millionen US-Dollar. Damit kann die mobile Division nach drei verlustreichen Quartalen endlich wieder einen Profit verzeichnen. Überhaupt kann der gesamte Konzern ein gelungenes Quartal vorweisen, konnte der operative Gewinn doch um über 20 Prozent auf 588,5 Millionen US-Dollar gesteigert werden.

Sollte sich das LG G3 weiterhin so prächtig verkaufen und die LG G Watch auch ihre Abnehmer finden, könnte das Unternehmen seinen Bericht im nächsten Quartal womöglich sogar noch verbessern. Wir sind gespannt.

Quelle: LG-Pressemitteilung [via engadget]

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Rafael Thiel
Rafael Thiel, GIGA-Experte.

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