LG: Smartphone-Verkäufe auf Rekordniveau

Martin Malischek 3

Der koreanische Hersteller LG kann endlich wieder auf ein dickes Gewinnpolster zurückgreifen, wie aus den aktuellen Quartalszahlen hervorgeht. Neben den rekordverdächtigen Smartphone-Verkäufen muss der Elektronikkonzern jedoch auch eine Niederlage einstecken.

LG gehört zwar neben dem Marktführer Samsung und den Gegenspielern HTC sowie Sony zu den größten Smartphone-Vertreibern, musste trotzdem immer wieder rudern, was die Verkaufszahlen angeht. Doch dieses Quartal legte der Hersteller wieder mächtig zu, im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres steigerte man den Gewinn um knapp 164 Prozent. Damit liegt der Gewinn von LG bei 412 Milliarden Won (297,4 Millionen Euro). Im selben Quartal 2013 konnte man lediglich 155,5 Millionen Won Gewinn verzeichnen. Trotz des eineinhalbfachen Gewinns stieg der Gesamtumsatz lediglich um einen Prozentpunkt, dieser liegt nun bei 15,37 Billionen Won (11,1 Milliarden Euro).

LG: Smartphone- und Fernsehverkäufe maßgeblich am Erfolg beteiligt

LG G3 Test.
LG G3 Test (06:36)

LG G3 im Test

Maßgeblich am Erfolg des koreanischen Unternehmens waren die hohen Smartphone-Verkäufe beteiligt: Alleine im letzten Quartal verkaufte LG 14,5 Millionen Smartphones, 20% mehr als im letzten Jahr. Klarer Verlierer in Sachen Umsatz sind Haushaltsgeräte und Klimaanlagen. Dies liege laut LG vor allem an der großen Konkurrenz sowie der Preispolitik.

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LG G3: Schlechter verkauft als erhofft?

Vielleicht liegt LG mit dem Smartphone-Umsatz sogar hinter seinen Vorstellungen, vor einigen Wochen gab der Konzern Berichten des Branchenmagazins The Korea Herald zufolge seine Ziele mit 13 Millionen LG G3-Verkäufen an. Laut dem Unternehmen seien in nächster Zeit weitere LG G3-Ableger zu erwarten, wie beispielsweise das LG G3 Beat.

Das zweite große Standbein von LG sind (4k-)Fernsehgeräte. Hier hatte man sich zwar auch mehr Umsatz erhofft, der geringere Umsatz der Geräte führt der Konzern in seinem Quartalsbericht auf zu wenig 4k-Angebote sowie die bislang hohen Preise der digitalen Röhren zurück.

Quelle: LG Newsroom, via Mobilegeeks
Artikelbild via shutterstock

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