Heute Morgen kündigte LG an, dass man die Massenproduktion flexibler OLED-Displays für Smartphones starte. Kurze Zeit später, als ob man sich abgesprochen hätte, antwortete Samsung mit der Ankündigung der bereits laufenden Massenproduktion eigener flexibler Displays.

Damit ist der Kampf um die ersten Smartphones mit flexiblem Display für den Massenmarkt wohl eröffnet. Samsung hat wieder einmal die Nase vorn, da das Unternehmen das erste Smartphone mit dieser Technologie bereits „innerhalb weniger Tage“ vorstellen möchte. LG verweist auf einen Release seiner Technologie für Smartphones, Tablets, tragbare Geräte und Autodisplays im nächsten Jahr. Doch worin unterscheiden sich die Displays?

Samsungs und LGs Smartphone-OLEDs in Zahlen

Samsung LG
Displaygröße 5,7 Zoll 6 Zoll
Auflösung 1920 x 1080 Pixel unbekannt
Dicke 0,12 mm 0,44 mm
Gewicht 5,2 g 7,2 g
Biegsamkeit (Radius des gebogenen Displays; kleiner ist biegsamer) 400 mm 700 mm
Material Plastik-Substrate statt Glas (wahrscheinlich ähnlich wie bei LG) Plastik-Substrate statt Glas, die mit spezieller Verkapselungstechnologie und einem Schutzfilm zusammengehalten werden
Vorstellung erster Geräte in den nächsten Tagen nächstes Jahr

Samsungs Display ist zwar 0,3 Zoll kleiner als das von LG, aber es ist weitaus dünner, biegsamer und leichter. Damit kann LG einige Passagen der Pressemitteilung („world's slimmest among existing mobile device panels“, “ world's lightest“) fast wieder streichen.

Samsung hat der Konkurrenz wieder einmal gnadenlos die Schau gestohlen. Mal sehen, welches Gerät man uns in wenigen Tagen präsentieren wird. Ich tippe entweder auf ein Smartphone mit gebogenem Display oder eine tragbares Gadget mit biegsamem Display.

Quellen: LG, MobileGeeks