Logitech Circle 2: Erweiterbare Überwachungskamera mit Riesenakku

Johann Philipp

Logitech überarbeitet nach zwei Jahren seine Überwachungskamera Circle. Die Circle 2 ist wasserdicht, frei erweiterbar und mit dem optionalen Akku soll sie drei Monate laufen. Was bietet die Kamera im Vergleich zur Konkurrenz?

Logitech Circle 2 – Vorstellung.

Die Circle 2 Überwachungskamera nimmt Videos mit einer Auflösung von 1920×1080 Pixeln auf und bietet ein Sichtfeld von 180 Grad. Das Besondere der Kamera ist der modulare Aufbau. Die Linse samt Elektronik lässt sich damit einfach erweitern. Logitech bietet dafür viel Zubehör an: Es gibt Vorrichtungen, um die Kamera direkt an eine Fensterscheibe oder an Steckdosen zu montieren, und auch einen Akku gibt es nachträglich zu kaufen. Zusätzlich gibt es mehrere Halterungen für Wände und Regale. Je nachdem wo die Kamera aufgestellt wird, können die verschiedenen Halterungen dann hinter der Linse aufgeschraubt werden. Über ein integriertes Mikrofon und Lautsprecher kann man über die Kamera auch kommunizieren.

Kamera kommt in zwei Varianten

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Es wird zum Marktstart zwei Varianten geben: Eine stationär Einsetzbare ohne Akku und eine mobile Version mit einem Akku der viermal so groß ist wie beim Vorgänger und 90 Tage Laufzeit garantieren soll. Drei Monate ohne Nachladen?! Natürlich gibt es da einen Haken: Diese Zeit soll nur in einem bestimmten Betriebsmodus der Kamera erreicht werden. Daueraufnahmen sind damit dann nicht mehr möglich, sondern es werden nur gelegentlich ein paar Aufnahmen gemacht. Wie die Funktion genau aussehen soll, verrät Logitech bisher noch nicht.

Logitech Circle 2: Steuerung über Alexa

Eine weitere Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist die Unterstützung von Amazon Alexa. So lässt sich die Kamera per Sprache einschalten und Einstellungen vornehmen. Später soll die Kamera durch ein Software-Update auch Apples HomeKit unterstützen. Allerdings wird diese Funktion nur für die kabelgebundene Version verfügbar sein, weil HomeKit eine aktive Stromversorgung voraussetzt um mit den Geräten kommunizieren zu können. Die Vorgängerversion der Kamera wird im Preis reduziert:

Cloud-Anbindung: Videos der letzten 24 Stunden werden gespeichert

Wie fast alle smarten Überwachungskameras speichert auch die Circle 2 ihre Videos in der Cloud auf US-Servern. Damit kann der Nutzer von überall auf das Material zugreifen und auch unterwegs vom Smartphone, die Wohnung überwachen. Die Cloud-Speicherung ist in verschiedene Abo-Modelle unterteilt: 24-Stunden-Speicherung ist kostenlos. Wer seine Videos 14 Tage speichern will, muss 4 Euro zahlen, einen Monat gibt’s für 10 Euro. Ärgerlich ist, dass für jede Kamera ein neues Abo abgeschlossen werden muss.

Für 199 Euro ab Juli im Handel

Die Circle 2 ohne Akku kostet 199 Euro, die Version mit Akku kostet 229 Euro. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung beginnt im Juli. Die zusätzlichen Halterungen kosten zwischen 30 und 60 Euro. Die Konkurrenz um die Nest Cam IQ bietet zum Teil noch eine höhere Auflösung und eine Nachtsichtfunktion. Dafür lassen sie sich nicht mit Alexa steuern und bieten keine Akku-Version. Wer auf der Suche nach einer mobilen Überwachungskamera mit ordentlicher Auflösung ist, die auch draußen verwendet werden kann, sollte die Circle 2 in die engere Auswahl nehmen.

Quelle: Logitech, Computerbase

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